Maria Schnee

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„Schneewunder“, rechter Seitenflügel des Maria-Schnee-Triptychons, Tannenholz, Freiburg im Breisgau, Augustinermuseum

Maria Schnee, auch mit lateinischem Genitiv Mariä Schnee, lat: S. Maria ad Nives ist ein katholischer Gedenktag am 5. August zur Erinnerung an die Weihe der römischen Patriarchalbasilika Santa Maria Maggiore anno 432. Gemäß der Legende sei sie auf dem Esquilin nach einem „Schneewunder“ am Morgen des 5. August 358 unter Papst Liberius gegründet und in der heutigen Form von Papst Sixtus III. gebaut worden.

Verschiedene Wallfahrtsorte in Mitteleuropa haben dieses Patrozinium und feiern am 5. August ihr Kirchweihfest.

siehe auch: Maria-Schnee-Kirche

Legende vom Schneewunder[Bearbeiten]

Die Madonna soll in der Nacht auf den 5. August anno 358 dem römischen Patrizier Johannes und seiner Frau erschienen sein und ihnen versprochen haben, dass ihr Wunsch nach einem Sohn in Erfüllung ginge, wenn ihr zu Ehren eine Kirche an der Stelle errichtet wird, wo am nächsten Morgen Schnee liege. Das Ehepaar begab sich daraufhin zu Papst Liberius, welcher denselben Traum gehabt hatte. Am Morgen des 5. August sei die höchste Erhebung des Esquilinhügels weiß gefärbt von Schnee gewesen.

Bauernregel[Bearbeiten]

„Regen an Maria Schnee // tut den Kornähren viel weh.“

Maria Schnee in der Literatur[Bearbeiten]

Eine umfassende Würdigung Maria Schnees bietet Eckhard Henscheid in seiner gleichnamigen Novelle von 1988 (in Band 6 der Gesamtausgabe).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Maria Schnee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien