Marta Etura

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Marta Etura (* 28. Oktober 1978 in Donostia-San Sebastián, Spanien als Marta Etura Palenzuela) ist eine spanische Schauspielerin.

Sie wurde mit siebzehn Jahren entdeckt und besuchte daraufhin die Cristina Rota Acting School. Ihre erste Filmrolle bekleidete sie 2001 unter der Regie Joaquín Oristrells in Sin vergüenza. Im Thriller Wenn die Glocke 13 schlägt spielte sie 2002 ebenso wie im Drama La Vida de nadie. Für ihre Darstellung in letzterem Film war sie für den wichtigsten spanischen Filmpreis, den Goya, als „beste Nachwuchsdarstellerin“ nominiert.

Etura spielte von 2001 bis 2006 in über zehn Filmen mit und wirkte auch im Fernsehen und im Theater. Für ihre Nebenrolle in Patricia Ferreiras Para que no me olvides war sie für den Premio del Círculo de Escritores Cinematográficos und erneut für den Goya nominiert.

In Daniel Sánchez Arévalos Regiedebüt Dunkelblaufastschwarz hatte sie 2006 eine Hauptrolle. Etura verkörperte eine Frau im Arrest, die schwanger werden will, um zur Mutter-Kind-Station ihres Gefängnisses wechseln zu können. Ein weiteres Mal erhielt sie Nominierungen für Premio del Círculo de Escritores Cinematográficos und Goya, musste sich jedoch anderen Schauspielerinnen geschlagen geben. 2006 erhielt sie den Shooting Star Award für die besten europäischen Nachwuchsschauspieler, vergeben von European Film Promotion.

2010 gewann sie ihren ersten Goya (als beste Nebendarstellerin) für ihre Rolle in Zelle 211 – Der Knastaufstand.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 2001: Sin vergüenza
  • 2002: El Caballero Don Quijote
  • 2002: Wenn die Glocke 13 schlägt (Trece campanadas)
  • 2002: La Vida de nadie
  • 2003: Mariposas de fuego
  • 2003: Das Leben, das dich erwartet (La Vida que te espera)
  • 2004: ¡Hay motivo!, Segment Por tu propio bien
  • 2004: Frío sol de invierno
  • 2004: Entre vivir y soñar
  • 2005: Para que no me olvides
  • 2006: Remake
  • 2006: Dunkelblaufastschwarz (Azuloscurocasinegro)
  • 2006: Vientos de agua (Fernsehserie)
  • 2007: Casual Day
  • 2007: Las 13 Rosas
  • 2008: Desierto Sur
  • 2009: 7 Minutos
  • 2009: Cell 211 (Celda 211)
  • 2009: Schwarze Blumen (Flores Negras)
  • 2011: Eva
  • 2012: Sleep Tight

Weblinks[Bearbeiten]