Massaker von Málaga

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Der Leichte Kreuzer Almirante Cervera war an der Beschießung der Straße beteiligt

Das Massaker von Málaga der Nationalisten unter General Franco an Flüchtlingen aus der Bevölkerung von Málaga im Spanischen Bürgerkrieg ereignete sich im Februar 1937. Tausende Menschen kamen dabei ums Leben. Das Massaker wurde lange verschwiegen und erst Jahre nach Francos Tod, fast ausschließlich auf lokalhistorischer Ebene, behandelt.

Als sich die Nationalisten am 8. Februar 1937 der Stadt Málaga näherten, flohen nach verschiedenen Schätzungen 40.000 bis 150.000 Menschen auf der Küstenstraße nach Almería aus der Stadt. Darunter waren 5.000 Kinder. Daraufhin kam es zur Bombardierung der Fluchtstraße durch deutsche und spanische Flugzeuge sowie zur Beschießung der Straße durch zwei spanische Kriegsschiffe.

Eine Teilstrecke der alten Küstenstraße wurde zur Erinnerung an das Massaker in „Paseo del Doctor Bethun“ in Würdigung des kanadischen Arztes Norman Bethune, der die Krankenversorgung auf der Straße leitete, umbenannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Norman Bethune: The crime of the road. Málaga-Almería. Madrid 1937.

Weblinks[Bearbeiten]