Mauro Fernández Acuña

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Mauro Fernández Acuña

Mauro Fernández Acuña (* 19. Dezember 1843 in San José; † 16. Juli 1905 in ebenda) war Minister für öffentliche Bildung und Bankdirektor von Costa Rica.

Leben[Bearbeiten]

Seine Eltern waren Mercedes Acuña Díaz Dobles und Aureliano Fernández Ramírez. Seine Frau war Guadalupe Granados Bonilla. Seine Tochter, María Le Fernández Le Cappellain, war die Frau von Federico Alberto Tinoco Granados.

Er studierte Rechtswissenschaft an der Universidad de Santo Tomás und beendete 1869 sein Studium. 1870 reiste er nach Europa, lernte Englisch und Französisch, arbeitete als Anwalt in London und später in Madrid. Er hörte in der Universidad Central [wp 1] Vorlesungen von Nicolás Salmerón und Emilio Castelar.

Mauro Fernández Acuña wurde auf verschiedene Posten im obersten Gerichtshof eingesetzt und war Professor in einer Rechtsanwaltsbildungsstätte. 1885, 1892 und 1902 war er Delegierter in den verfassungsgebenden Versammlungen. Er war Parlamentspräsident, Finanz- und Handelsminister, Staatsrat sowie Direktor der Banco de Costa Rica von Washington S. Valentine.

1885 berief ihn Bernardo Soto Alfaro zum Minister für öffentliche Bildung. Er ließ die einzige Universität von Costa Rica, die katholische Universidad de Santo Tomás [wp 2] schließen, sprich er initiierte eine Bildungsreform. [1] [2] [3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The New York Times, June 14, 1897, Mauro Fernandez, who was Minister of Finance and Public Instruction for Costa Rico from 1885 to 1891; on the proposed Dingley Tariff en:Dingley Act
  2. The New York Times, May 26, 1897, Costa Rican ; Commissioners Here
  3. RODOLFO J. RODRÍGUEZ-R, Mauro Fernández y la secularización del pensamiento costarricense

Verweise[Bearbeiten]

  1. es:Universidad de Madrid
  2. es:Universidad de Santo Tomás (Costa Rica)