Michael D. Coe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Michael Douglas Coe (* 14. Mai 1929 in New York) ist ein amerikanischer Anthropologe und Altamerikanist.

Coe wurde 1959 an der Harvard University promoviert. Unmittelbar nach seinem Studium arbeitete Coe acht Monate als Führungsoffizier für die CIA in Südostasien als Mitglied von Western Enterprises, einer Tarnorganisation in Taiwan, um China unter Mao Zedong zu destabilisieren.[1]

Coe war Professor für Anthropologie an der Yale University sowie von 1968 bis 1994 Kurator an der anthropologischen Sammlung des Peabody Museum of Natural History. Er ist anerkannter Experte für Archäologie Mittelamerikas und der nordöstlichen Vereinigten Staaten. Einer seiner besonderen Forschungsschwerpunkte ist die Erforschung der Maya-Schrift.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Breaking the Maya Code (1992)
  • The Maya (1966)
  • America's First Civilization: Discovering the Olmec (1968)
  • The True History of Chocolate (1996)
  • Deciphering the Maya Script: What We Know and What We Don't Know
  • More Than a Drink: Chocolate in the Pre-Columbian World
  • Final Report. An Archaeologist Excavates His Past, 2006 (Autobiographie)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Tim Weiner: CIA: Die ganze Geschichte. S. Fischer, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-10-091070-7, S. 97