Michel Wolter

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Michel Wolter (* 13. September 1962 in Luxemburg-Stadt) ist ein luxemburgischer Politiker. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und wohnt mit seiner Familie in Oberkerschen.

Er wuchs in der zweitgrößten Stadt des Landes, Esch-sur-Alzette, auf. Nach der Primärschule in Esch absolvierte er seine Sekundarstudien in Esch und in Echternach. Von 1981 bis 1985 studierte er erfolgreich Wirtschaftswissenschaft auf der Universität von Paris I (Pantheon-Sorbonne).

1984 wurde er mit 21 Jahren zum bis heute jüngsten Abgeordneten auf der Liste der CSV in das Luxemburger Parlament gewählt. Er wurde 1989, 1994, 1999 und 2004 jeweils direkt wiedergewählt.

Zwischen 1985 und 1990 war er Präsident der CSJ, der Jugendorganisation der CSV. Von Januar 1988 bis Juli 1992 sass er im Gemeinderat von Esch-sur-Alzette, und nach vollzogenem Wohnungswechsel von Januar 1994 bis Januar 1995 im Gemeinderat von Bascharage (Niederkerschen).

Am 26. Januar 1995 wurde Wolter als Innenminister, Minister der öffentlichen Funktion und der administrativen Reform in die luxemburgische Regierung genannt.

Nach den Landeswahlen vom 13. Juni 1999 wurde Wolter wieder Innenminister, mit erweiterten Kompetenzen in den Bereichen Landesplanung, Polizei und Wasserwirtschaft.

Nach den Landeswahlen vom 13. Juni 2004 schied Wolter auf eigenen Wunsch aus der Regierung aus und wechselte wieder ins Parlament, wo er bis heute den Posten des Fraktionsvorsitzenden der CSV bekleidet.

Seit Januar 2006 ist Wolter wieder Mitglied des Gemeinderater von Bascharage (Niederkerschen).

Im Jahr 2006 startete er eine Initiative zur Änderung der Luxemburger Nationalflagge.

Beruflich war Wolter von 1986 bis 1995 sukzessiv im Bereich der Verwaltung von kaptiven Rückversicherungsgesellschaften, einer Treuhandgesellschaft sowie der professionellen Rückversicherung tätig. Seit Ende 2006 bekleidet er verschiedene Verwaltungsratsmandate in luxemburger Gesellschaften.

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