Miklós Simonovits

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Miklós Simonovits (* 4. September 1943 in Budapest) ist ein ungarischer Mathematiker, der sich mit Kombinatorik befasst.

Simonovits studierte 1962 bis 1967 an der Loránd-Eötvös-Universität und lehrte danach dort. 1970 wurde er promoviert und 1981 habilitiert (Doktortitel im russischen System). Er ist seit 1979 am Alfred Renyi Institut für Mathematik der Ungarischen Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (korrespondierendes Mitglied seit 2001, volles seit 2007).

Er war Gastprofessor an einer Reihe von Universitäten in den USA und Kanada, Gastwissenschaftler in Dänemark, in Indien, Warschau, der Lomonossow-Universität und der Karls-Universität Prag.

Simonovits ist für Beiträge zur Extremalen Graphentheorie bekannt. Außerdem befasst er sich mit theoretischer Informatik und Zufallsgraphen. Mit Laszlo Lovasz entwickelte er randomisierte Algorithmen zur Volumenberechnung konvexer Körper.

Er arbeitete häufig mit Paul Erdös zusammen.

Sein Vater Istvan Simonovits (1907–1985) war Hämatologe und Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften.

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