Mikulovská vrchovina

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Mikulovská vrchovina
Mikulovská vrchovina von Norden

Mikulovská vrchovina von Norden

Höchster Gipfel Děvín (549 m n.m.)
Lage Jihomoravský kraj, Tschechische Republik
Teil der Karpaten
Mikulovská vrchovina (Tschechien)
Mikulovská vrchovina
Koordinaten 48° 52′ 0″ N, 16° 38′ 30″ O48.86666666666716.641666666667549Koordinaten: 48° 52′ 0″ N, 16° 38′ 30″ O
p1

Die Mikulovská vrchovina (deutsch: Nikolsburger Bergland) ist ein Höhenzug in Südmähren, Tschechien. Er bildet zusammen mit der Waschbergzone bzw. Niederösterreichischen Inselbergschwelle die Österreichisch-Südmährischen Karpaten.

Geographie[Bearbeiten]

Die Mikulovská vrchovina erhebt sich rechtsseitig der Thaya zwischen Nový Přerov, den Stauseen von Nové Mlýny, Bulhary, Mikulov und der Grenze zu Österreich. Sie hat eine Ausdehnung von 81 km² und eine mittlere Höhe von 263,4 m n.m.. Der höchste Gipfel ist der Děvín (549 m), weitere Erhebungen sind Oborá (481 m), Stolová hora (458 m), Pálava (461 m), Stará hora (352 m) und Turold (385 m).

Gegen Norden bildet das Tal der Thaya die natürliche Grenze zum Dolnomoravský úval (Südliches Marchbecken). Nach Osten hin fällt das Bergland zwischen der Thaya und dem Včelínek/Niklasgraben ebenfalls zum Dolnomoravský úval ab. Südöstlich schließt sich das Marchfeld an. Nach Südwesten setzt sich der Höhenzug in Österreich in der Waschbergzone fort. Westlich bildet wiederum die Thaya die Grenze zur Thaya-Schwarza-Talsenke. Geomorphologische Untereinheiten bilden die Pollauer Berge (Pavlovské vrchy) und das Milowitzer Hügelland (Milovická pahorkatina).

Die Mikulovská vrchovina besteht aus weichen Flyschschichten mit Jurakalkklippen.

Das Gebirge ist teilweise (vor allem in der Milovická pahorkatina) bewaldet, großteils aber von landwirtschaftlichen genutzten Flächen, darunter Weingärten, bedeckt. Der größte Teil der Mikulovská vrchovina gehört seit 1976 zum 83 km² großen Landschaftsschutzgebiet Pálava und seit 1986 zum Biosphärenreservat Dolní Morava (bis 2003 Biosphärenreservat Pálava).

Der Děvín, die höchste Erhebung der Mikulovská vrchovina

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]