Mittelspiel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Die gleichnamige Schacheröffnung wird unter der bekannteren Bezeichnung Mittelgambit behandelt

Die auf die Eröffnung folgende Phase des Schachspiels wird Mittelspiel genannt. Nach Erreichen eines mit der Eröffnung angestrebten Stellungsbildes und der damit beendeten Entwicklung der Figuren sowie der Herstellung der Königssicherheit mit der Rochade geht die Partie ins Mittelspiel über. Diese Übergangsphase erstreckt sich meist von aus der Eröffnungstheorie bekannten Varianten bis zur vollständigen Mobilisierung aller Figuren. Im Mittelspiel stützen sich die Spieler auf Erfahrungen, die sie durch eigenes Spiel oder durch Studium anderer Partien gesammelt haben. Jeder Schachspieler ist im Mittelspiel am meisten auf seine persönlichen Fähig- und Fertigkeiten angewiesen, um der Stellung angemessene Züge zu finden. In dieser Spielphase kann der Spieler auf bisher festgehaltene Erfahrungen anderer am wenigsten zurückgreifen. Durch Abtausch zahlreicher Figuren kann zum Endspiel abgewickelt werden.

Grundsätze des Mittelspiels[Bearbeiten]

  • Verbesserung der Figurenstellung
  • Vermeidung eigener und Schaffen gegnerischer Schwächen

Elemente des Mittelspiels[Bearbeiten]

  • Bauernstrukturen
  • Starke und schwache Felder
  • Wirkungskraft der einzelnen Figuren

Themen des Mittelspiels[Bearbeiten]

Nach Abtausch der meisten Steine und dem Fehlen einiger Figurenarten beginnt der Übergang in die letzte Phase des Schachspiels, das Endspiel.

Literatur[Bearbeiten]