Mittelspiel

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Die gleichnamige Schacheröffnung wird unter der bekannteren Bezeichnung Mittelgambit behandelt

Die auf die Eröffnung folgende Phase des Schachspiels wird Mittelspiel genannt. Im Mittelspiel sind allgemeine Erfahrungsgrundsätze der Schachspieler zu beachten. Nach Erreichen eines mit der Eröffnung angestrebten Stellungsbildes und der damit beendeten Entwicklung der Figuren sowie der Königssicherheit durch kurze bzw. lange Rochade erfolgt der Übergang zum Mittelspiel. Diese Übergangsphase erstreckt sich über die aus der Eröffnungstheorie bekannten Hauptvarianten, die nach dem erreichten Stellungsbild ausgespielt werden. Sobald eine gewählte Hauptvariante ausgespielt ist, beginnt das eigentliche Mittelspiel, welches mit der Abwicklung die Übergangsphase zum Endspiel einleitet. Im reinen Mittelspiel ist jeder Schachspieler auf seine persönlichen Fähig- und Fertigkeiten angewiesen, die der Partie angemessenen Züge zu finden. In dieser Spielphase kann der Spieler auf bisher festgehaltene Erfahrungen anderer am wenigsten zurückgreifen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Grundsätze des Mittelspiels

  • Verbesserung der Figurenstellung
  • Vermeidung eigener und Schaffen gegnerischer Schwächen

[Bearbeiten] Elemente des Mittelspiels

  • Bauernstrukturen
  • Starke und schwache Felder
  • Wirkungskraft der einzelnen Figuren

[Bearbeiten] Themen des Mittelspiels

Nach Abtausch der meisten Steine und dem Fehlen einiger Figurenarten beginnt der Übergang in die letzte Phase des Schachspiels, das Endspiel.

[Bearbeiten] Literatur

  • Aron Nimzowitsch: Mein System
  • Max Euwe: Urteil und Plan im Schach, Beyer Hollfeld 1984 (1956)
  • Max Euwe, H. Kramer: Das Mittelspiel, 12 Bände, Rattmann Hamburg 1956–1964
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