Mobiler Sonderpädagogischer Dienst
Als mobiler sonderpädagogischer Dienst (MSD) wird im deutschen Schulsystem eine Form der integrativen Beschulung von Schülern mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf bezeichnet. Bei dieser Form wird der Schüler an einer Regelschule beschult. Dabei wird sein sonderpädagogischer Förderbedarf durch einen von einer Sonderschule abgeordneten Sonderschullehrer an der Regelschule in Förderstunden abgedeckt. Aus Gründen der Gleichberechtigung mit Schülern, welche eine Sonderschule besuchen, ist dabei die Förderstundenzahl pro Schüler begrenzt. Diese darf nur so hoch sein, wie sie theoretisch pro Schüler an einer Sonderschule aufgewendet würde. Da dies oft nur eine geringe Stundenzahl ist, werden oft mehrere Schüler gemeinsam gefördert, so dass pro Woche mehrere zusammenhängende Förderstunden möglich sind.
Eine dem MSD vergleichbare Einrichtung für Vorschulkinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind die mobilen sonderpädagogischen Hilfen.