Mohamed Sifaoui

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Mohamed Sifaoui (* 4. Juli 1967) ist ein in Frankreich lebender Journalist und Buchautor algerischer Herkunft. Der Muslim beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Aufdeckung islamistischer Netzwerke und ihrer Aktivitäten. Er beschreibt sich selbst als „muslimischer Laie und Demokrat“ (musulman laïque et démocrate).[1]

Seit 1999 lebt Sifaoui in Frankreich, nachdem er in Algerien knapp einem islamistischen Anschlag entgangen war. Nach seiner Filmreportage Undercover bei Al Qaida (2003), die auch im deutschen Fernsehen gezeigt wurde und zu der auch ein Buch erschien, musste der Journalist sich erneut versteckt halten.

Von 2003 bis 2007 erhielt er von französischen Sicherheitsbehörden Personenschutz.[2]

Seit Oktober 2007 ist er ein Vorstandsmitglied der französischen Nichtregierungsorganisation SOS Racisme.[3]

Sifaoui wird von Kritikern vorgeworfen, seine Reportagen seien polemisch und sensationsheischend.[4]

Bibliographie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Blog von Mohamed Sifaoui
  2. Peut-on s’être battu pour sauver Ingrid Betancourt, et abandonner Mohamed Sifaoui ? Riposte laïque, 4 juillet 2008
  3. Communiqué de presse de Félix Wu Paris, le 11 Février 2008
  4. Islam et terrorisme : entre fantasmes et réalité in Arrêt sur images vom 16. Oktober 2005, mit Thomas Deltombe und Olivier Roy