Nadia Cassini

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Nadia Cassini (* 2. Januar 1949 in Woodstock, New York) ist eine italienische Schauspielerin und Sängerin.

Leben[Bearbeiten]

Nadia Cassini wurde als Gianna Lou Müller während der US-Tour ihrer Eltern in Woodstock, New York geboren. Ihr deutscher Vater und ihre italienische Mutter waren Vaudeville-Künstler. Bereits früh verließ Cassini ihre Familie, um eine Karriere als Schauspielerin zu forcieren. Sie hielt sich mit Gelegenheitsjobs als Sängerin, Tänzerin und Model über Wasser. Kurze Zeit war sie auch die Geliebte des belgischen Schriftstellers Georges Simenon. 1968 heiratete sie den US-amerikanischen Journalisten Igor Cassini, auch unter dem Pseudonym Cholly Knickerbocker bekannt. Sie folgte ihrem Mann mit nach Rom, wo dieser gemeinsam mit seinem Bruder, dem französischen Modeschöpfers Oleg Cassini, ein Modehaus betrieb.

Ab 1970 debütierte sie in dem Horrorfilm Il dio serpente und der Komödie Il divorzio (übersetzt Die Scheidung). Zufällig passend zum Titel der Komödie ließ sie sich 1971 von Cassini scheiden und lebte eine Zeit lang in Griechenland und London, wo sie mit dem griechischen Schauspieler Yorgo Voyagis ein Kind bekam. Die gemeinsame Tochter Kassandra Voyagis wurde später ebenfalls Schauspielerin. 1975 kehrte Cassini nach Italien zurück, wo sie ihre Schauspielkarriere mit seichten Erotikkomödien wie Flotte Teens und Sex nach Noten, Der Idiotenzwinger und Helm auf – Hose runter fortsetzte. Parallel dazu begann sie auch eine Musikkarriere und veröffentliche bis 1985 mit Encounters Of A Loving Kind, Get Ready und Dreams drei Alben.

Mit ihren klischeehaften Rollen und ihren öffentlichen Auftritten, bei denen sie ihren Körper zur Schau stellte, wurde Cassini bekannt. Dabei löste sie immer wieder kleinere Skandale aus. Sie war auch als aufbrausender Mensch bekannt. Als ihr Vertrag Ende der 1980er Jahre mit der italienischen Fernsehgruppe Mediaset endete, verschwand sie langsam von der Bildfläche. Hinzu kam, dass sie nach einer missglückten Schönheitsoperation an der Nase Verbrennungen Dritten Grades erlitt und ein Teil ihres rechten Ohres durch Amputation verlor. Kurzzeitig wurde sie Alkoholikerin, konnte aber dank der Hilfe ihrer Mutter und Tochter nach einer Reha in den USA wieder geheilt werden.[1]

Diskografie[Bearbeiten]

Album
  • 1978: Encounters Of A Loving Kind (CGD, LP)
  • 1983: Get Ready (RCA, LP)
  • 1985: Dreams (Five Record, LP)
Singles
  • 1977: Giorno per giorno/Passaporto per la follia (CGD, 7")
  • 1978: Encounters (CGD, 7")
  • 1982: Tu sei l'unico amore (Ricordi, 7")
  • 1982: Quando (mi sto innamorando)/A chi la do stasera (Ricordi, 7")
  • 1983: Get Ready/Too Late (RCA, 7")
  • 1984: Bum bum cantiamo/Più forte (Five Record, 7")

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1970: Il dio serpente
  • 1971: Als die Frauen das Bett erfanden (Quando gli uomini armarono la clava e… con le donne fecero din-don)
  • 1972: Malta sehen und sterben (Pulp)
  • 1976: Lollipops und heiße Höschen (Spogliamoci così senza pudor)
  • 1978: Flotte Teens und Sex nach Noten (L'insegnante balla… con tutta la classe)
  • 1978: Star Crash – Sterne im Duell (Scontri stellari oltre la terza dimensione, Starcrash)
  • 1979: Der Idiotenzwinger (L'infermiera nella corsia dei militari)
  • 1980: Helm auf – Hose runter (La dottoressa ci sta col colonnello)
  • 1981: Männer mögen's heiß (L'amante tutta da scoprire)
  • 1982: Kommt pudelnackt, das Erbe lacht (Giovani, belle… probabilmente ricche)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Giordani Lupi, Nadia Cassini, in: Sexy made in Italy. 2007, zitiert nach mymovies.it