Nettoinlandsprodukt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Brutto- und Nettoinlandsprodukt in der Bundesrepublik Deutschland von 1970 bis 2003 (bis 1991 nur Westdeutschland, Angaben in Milliarden Euro)

Das Nettoinlandsprodukt (NIP) gibt den Wert, der im Inland definitiv neu zur Verfügung stehenden Gütermenge an. Durchschnittlich beträgt es etwa 89 % des BIP.

Das Nettoinlandsprodukt zu Faktorkosten erhält man, wenn man von dem oben genannten Nettoinlandsprodukt zu Marktpreisen die indirekten Steuern (Mehrwertsteuer, Tabaksteuer etc.) abzieht und die Subventionen hinzurechnet.

Das Nettosozialprodukt zu Faktorkosten (Volkseinkommen) erhält man, wenn man zum oben genannten Nettoinlandsprodukt zu Faktorkosten den Saldo aller Erwerbs- und Vermögenseinkommen zwischen Inländern und der übrigen Welt hinzurechnet.

[Bearbeiten] Berechnung

Es gibt folgende zwei Möglichkeiten, das Nettoinlandsprodukt bzw. Nettosozialprodukt zu berechnen:

1)

+ Bruttoinlandsprodukt
Abschreibung
= Nettoinlandsprodukt zu Marktpreisen

2) a)

Indirekte Steuern
+ Zuschüsse (z.B. Subventionen)
= Nettoinlandsprodukt zu Faktorkosten

2) b)

+ Unternehmereinkommen
+ Nichtunternehmereinkommen
= Nettosozialprodukt zu Faktorkosten

[Bearbeiten] Quellen

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen