Nutmutter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Nutmutter (3D-Zeichnung)
Typischer Anwendungsfall: Welle-Nabe-Verbindung; gesichert mit einer Nutmutter (ganz rechts)

Die Nutmutter ist ein Maschinenelement zur axialen Sicherung von Welle-Nabe-Verbindungen, z. B. eines Zahnrades auf einer Welle. Die Nutmuttern haben einen verhältnismäßig großen Innendurchmesser und werden auf Wellen geschraubt, um axialen Druck auf Naben auszuüben. Zweck dieses Drucks liegt meistens allerdings nur darin, die Nabe zu fixieren, nicht in der direkten Erzeugung einer kraftschlüssigen Verbindung. Die Ausnahme bildet hierbei die Vorspannung von mit Kegelrollenlagern gelagerten Wellen.

Üblicherweise wird die Nutmutter in Kombination mit einem Sicherungsblech, nach DIN 5406 verwendet, welches ein selbstständiges Lösen der Nutmutter verhindert. Nutmuttern werden in der Regel mit Feingewinde hergestellt. Zum Spannen und Lösen ist ein passender Hakenschlüssel oder Nutmutternschlüssel notwendig.

[Bearbeiten] Normen

[Bearbeiten] Siehe auch

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen