OCZ Technology

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OCZ Technology
OCZ Technology Logo.svg
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 2002
Sitz Sunnyvale, CA, Vereinigte Staaten
Leitung Alex Mei
Mitarbeiter 708 (2011)[1]
Umsatz 365,774 Mio. US-Dollar (2011)[2]
Branche Computerhardware
Produkte RAM, Flash-Speicher, Solid State Drives, PC-Netzteile, Grafikkarten, ComputerperipherieVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.ocztechnology.com

OCZ Technology ist ein US-amerikanischer Hersteller von RAM- und Flash-Speichern, dessen Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien, liegt. Seit dem Eintritt in den Speichermarkt im Jahr 2002 hat OCZ seine Ziele hauptsächlich auf den Computer-Hardware-Enthusiasten ausgelegt. Zusätzlich bietet OCZ auch PC-Netzteile, Computer-Kühlprodukte, Grafikkarten und andere verschiedene Computerkomponenten an. Seit 2007 werden auch Mäuse hergestellt.

Am 27. November 2013 gab das Unternehmen bekannt, vor der Insolvenz zu stehen.[3][4] Geplant ist eine Übernahme der Geschäfte durch Toshiba.[5]

Allgemeines[Bearbeiten]

OCZ hat Zweigstellen in den Niederlanden, Kanada, Brasilien und auch eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in Taipei, Taiwan ROC. Im Juni 2006 wurde OCZ ein Aktienunternehmen an der Londoner Börse, am 2. April 2009 kündigte das Unternehmen jedoch den Handel mit ihren Aktien dort und gab an, dass sie in Zukunft nur in den Vereinigten Staaten gehandelt werden sollen.[6] Neben PC Power and Cooling wurde ebenfalls die Firma Hypersonic im Jahr 2007 übernommen.

Produkte[Bearbeiten]

Arbeitsspeicher[Bearbeiten]

DDR2-Gold-Series-RAM-Modul von OCZ

OCZ stellt DDR-Speicher für verschiedene Anwendungsbereiche her. Die anfängliche Unterteilung in die Serien Value, Performance und Platinum bei DDR1-RAM wurden seitdem stetig neue Unterteilungen eingeführt. Bei DDR2-Speicher entstand so die Gold-Serie, sowie die Highend-Module Fatal1ty (Gaming) und Titanium (nichtprofessionelle Server). Zusätzlich werden Module mit Optimierungen für Plattformen (Crossfire Certified, SLI-Ready) und Einsatzorte (Reaper in HTPCs, Flex XLC in Systemen mit Wasserkühlung) angeboten. In der noch unvollständigen DDR3-Kollektion ist bereits mit der Intel Extreme Series ein Intel Core i7-optimiertes Speicherkit vorhanden. Die Auswahlmöglichkeiten für Notebooks und ältere Apple-Systeme sind bedeutend kleiner.

Am 11. Januar 2011 kündigte OCZ in einer Pressemitteilung an, sich aus dem Arbeitsspeicher-Markt zurückzuziehen. Als Gründe dafür nannte man den geringen Anteil der Arbeitsspeicher-Sparte am Gesamtumsatz, sehr kleine Gewinnspannen beim Verkauf von Arbeitsspeicher-Modulen sowie die Fokussierung des Unternehmens auf den rasant wachsenden SSD-Markt.

Flashspeicher[Bearbeiten]

OCZ Rally2 USB-Stick

OCZ fertigt auch Flash-Speichermedien wie Solid State Drives, USB-Sticks und SD-Karten. Wie auch bei den RAM-Modulen sind in jeder Produktkategorie diverse Serien mit unterschiedlicher Leistung erhältlich. Als Besonderheit hat OCZ Speichermedien für den ExpressCard-Slot sowie die eSATA-Schnittstelle im Angebot, die aus Kompatibilitätsgründen aber auch per USB genutzt werden können.

Solid State Drives[Bearbeiten]

OCZ Vertex 2 Solid State Drive

Die OCZ Colossus, eine 3,5"-SSD mit bis zu einem Terabyte Speicherkapazität, wurde auf der Computex 2009 vorgestellt. Ebenfalls mit bis zu einem Terabyte erhältlich ist das OCZ Z-Drive, es handelt sich hierbei um mehrere SSDs im RAID-Verbund, die über einen PCI-Express Steckplatz an den Computer angeschlossen werden. Der Datendurchsatz beläuft sich, bei frischen Flash-Zellen, auf etwa 870 beim Lesen und 780 MB/s beim Schreiben.[7]

Netzteile[Bearbeiten]

OCZ hat bereits einige unterschiedliche Reihen an Netzteilen veröffentlicht. Die drei bekanntesten sind die ProXStream-, die GameXStream- sowie die PowerStream-Reihe. Die Reihen ProXStream und GameXStream waren unter den ersten Netzteilen, die eine Leistung von 1.000 Watt bereitstellen konnten, kurz nach PC Power and Cooling, das OCZ am 25. Mai 2007 erworben hat.

Grafikkarten[Bearbeiten]

Für etwa ein Jahr hatte OCZ die Nvidia GeForce 3-Serie im Angebot, die jedoch wieder eingestellt wurde. Anfang 2007 wurde die Nvidia GeForce 8800-Reihe, die DirectX 10 unterstützt, bei OCZ eingeführt.

Mäuse[Bearbeiten]

Im Februar 2007 stellte OCZ seine erste Maus, die OCZ Equalizer und die verkleinerte Version für Notebooks Equalizer Go vor. Mit ihrer hohen Auflösung und diversen Zusatzfunktionen zielt sie auf die Spieler-Fraktion ab. Später wurde das Angebot durch die OCZ Dominatrix ergänzt.

Eine Besonderheit stellt der OCZ NIA (Neural Impulse Actuator) dar, der im Jahr 2008 erschien. Dieser soll als Mausersatz fungieren und besteht aus einem Stirnband, das mit Hilfe von Elektroden Nerven- und Muskelströme misst und interpretiert. Durch dieses Gerät sollen auch komplizierte Abläufe, wie etwa PC-Spiele, ohne Hilfe von klassischen Eingabegeräten, wie Maus oder Tastatur, gesteuert werden können.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: OCZ Technology – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatOCZ Technology Group, Inc.: OCZ Technology Group, Annual report pursuant to section 13 and 15(d). Abgerufen am 19. Juli 2012 (PDF; 2,7 MB, englisch).
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatOCZ Technology Group, Inc.: OCZ Technology Group, Inc. Reports Fiscal 2012 Fourth Quarter and Year-End Results. Abgerufen am 15. Juli 2012 (HTML, englisch).
  3. OCZ Technology Group, Inc.: OCZ Filing for Bankruptcy, Announces Offer From Toshiba to Purchase Assets. 27. November 2013, abgerufen am 11. Dezember 2013 (englisch).
  4. Boi Feddern: SSD-Hersteller OCZ steht vor der Insolvenz. In: Heise resale. 28. November 2013, abgerufen am 11. Dezember 2013.
  5. Björn Greif: Toshiba will SSD-Geschäft von OCZ für 35 Millionen Dollar übernehmen. In: ZDNet. 3. Dezember 2013, abgerufen am 11. Dezember 2013.
  6. RNS: Cancellation - OCZ Technology Group Inc. In: Regulatory Story. London Stock Exchange plc, 2. April 2009, abgerufen am 10. Januar 2010.
  7. Norman Dittmar: OCZ stellt überarbeitetes Z-Drive vor. In: News - Flashspeicher. ComputerBase.de, 3. September 2009, abgerufen am 10. Januar 2010.