Oesterweg
| Oesterweg
Stadt Versmold
|
|
|---|---|
| Koordinaten: | 52° 2′ N, 8° 12′ O52.0347222222228.1961111111111Koordinaten: 52° 2′ 5″ N, 8° 11′ 46″ O |
| Fläche: | 14,69 km² |
| Einwohner: | 2.198 (1. Apr. 2006) |
| Eingemeindung: | 1. Jan. 1973 |
| Postleitzahl: | 33775 |
| Vorwahl: | 05423 |
|
Lage von Oesterweg in Versmold |
|
Oesterweg ist seit der Gebietsreform (1. Januar 1973) ein Stadtteil im Osten von Versmold[1] im Nordwesten des Kreises Gütersloh, Nordrhein-Westfalen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Oesterweg wird 1180 als Hostrowiden erstmals urkundlich erwähnt und bis ins 19. Jahrhundert Osterwede genannt.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Nachfolgend dargestellt ist die Einwohnerentwicklung von Oesterweg in der Zeit als selbständige Gemeinde im Kreis Halle[2].
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1817 | 1166 |
| 1900 | 1232 |
| 1939 | 1164 |
| 1946 | 1689 |
| 1961 | 1532 |
| 1965 | 1612 |
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Antonius-Glocke
Eine 1519 von den umliegenden Bauern zum Schutz ihrer Felder gestiftete und auf einem Holzturm angebrachte Glocke. Sie wird bis heute von den sog. „Glockenbauern“ unterhalten.
[Bearbeiten] Heimatmuseum im Heimathaus
Das von einem Bauerngarten umrahmte Fachwerkgebäude beherbergt eine Dauerausstellung über die Geschichte der Leinen- und Segeltuchherstellung sowie der örtlichen Fleisch- und Wurstwarenproduktion. Jedes Jahr gibt es eine Sonderausstellung, die Themen des örtlichen Brauchtums und der Stadtgeschichte aufgreift.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.
- ↑ Landkreis Halle (Westf.) 1816-1966, 150 Jahre Landkreis Halle (Westf.), S. 132