Palazzo Spada

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Palazzo Spada, Detail der Fassade
Palazzo Spada, Galerie, architektonisches Trompe-l'oeil von Francesco Borromini

Der Palazzo Spada ist einer der großen Stadtpaläste in Rom, er befindet sich an der Piazza Capo di Ferro.

Errichtet wurde der Palast ab 1548 im Auftrag des Kardinal Girolamo Capodiferro durch den Architekten Bartolomeo Baronino.[1] 1623 ging das Renaissancegebäude in den Besitz Bernardino Spadas über, dessen Namen es bis heute trägt und der Francesco Borromini ab 1635 Restaurierungsarbeiten an den Fassaden vornehmen ließ. Durch Borromini wurde auch der berühmte perspektivische Gang angelegt, der zu den bekanntesten manieristischen Augentäuschungen zählt. Diese mit Säulen geschmückte Galerie wird vom Innenhof zu ihrem Ausgang immer schmaler und der Abstand der Säulen verringert sich in die Ferne, so dass trotz ihrer Länge von gerade einmal neun Metern der Eindruck eines langen und weiten Raumes vermittelt wird.

Seit 1927 ist der Palazzo Spada Sitz des italienischen Staatsrates, zudem wird hier eine große Kunstsammlung mit Werken des 17. Jahrhunderts ausgestellt.

Die Kunstsammlung im Palazzo, die unter anderem Werke von Andrea del Sarto, Guido Reni, Tizian, Brueghel, Guercino, Rubens, Albrecht Dürer, Caravaggio, Domenichino, Annibale Carracci, Salvator Rosa, Parmigianino, Francesco Solimena und Artemisia Gentileschi enthält, ist für Besucher geöffnet.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Palazzo Spada auf RAI international online

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Palazzo Spada – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

41.89388888888912.471666666667Koordinaten: 41° 53′ 38″ N, 12° 28′ 18″ O