Permission Marketing

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Beispiel für Permission Marketing außerhalb des Internets aus dem Jahr 1995. Eine Antwortkarte in einem Buch, die auch eine Erlaubnis zum Senden von Vorlage:Werbematerial enthält, wenn der Absender die entsprechenden Kästchen ankreuzt.

Unter Permission Marketing versteht man den Werbe- oder Informations-Versand, z. B. in der Regel in Form von E-Mails, mit der ausdrücklichen Erlaubnis (Permission) des Kunden. Der Begriff wurde zuerst in einem Buch von Seth Godin aus dem Jahr 1999 verwendet.

Eine Form von Permission Marketing sind Newsletter, die dem Kunden einen Mehrwert (z. B. Brancheninformationen) bieten und in der Regel auf der Homepage des Unternehmens angeboten werden. Formulare zur Anforderung von Produktinformationen sind eine weitere Form dieses Marketing-Konzepts. Auch so genannte Call-Back-Formulare gehören zu dieser Form des Marketings.

Permission Marketing bietet gegenüber konventioneller Werbung (z. B. in Zeitschriften, Fernsehen usw.) dem werbenden Unternehmen die Möglichkeit, den potenziellen Kunden direkt durch personalisierte Informationen anzusprechen. Eine Einwilligung ("Permission") ist für E-Mail- und Telefonwerbung erforderlich und seit der Datenschutznovelle 2008 nunmehr grundsätzlich auch für Postwerbung. Hier hat der Gesetzgeber allerdings viele Ausnahmen zugelassen, die die Ausnahmen zur Regel machen. Eine Einwilligung ist gemäß § 28 Absatz 3 BDSG nicht erforderlich bei Bestandskunden, Daten aus allgemein zugänglichen Quellen, B2B-Kontakte, Spendenwerbung und wenn die Übermittlung oder Nutzung zu Werbezwecken transparent ist.

Siehe auch[Bearbeiten]