Pinamar

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Pinamar
Pinamar053.jpg
Basisdaten
Lage 37° 7′ S, 56° 52′ W-37.116666666667-56.85916666666710Koordinaten: 37° 7′ S, 56° 52′ W
Höhe ü. d. M.: 10 m
Einwohnerzahl (2001): 20.592
Dichte: 328,03 Einw./km²
  (Argentinien)
 
 
Verwaltung
Provinz: Provinz Buenos AiresProvinz Buenos Aires Buenos Aires (Provinz)
Partido: Pinamar
Bürgermeister: Roberto Porretti, Frente para la Victoria
Sonstiges
Postleitzahl: 7167
Telefonvorwahl: 02254
Homepage von Pinamar

Pinamar ist ein bedeutender Badeort im östlichen Argentinien. Er liegt im Südosten der Provinz Buenos Aires am Atlantik und ist Hauptort des gleichnamigen Partido Pinamar. Die Stadt hat 20.592 permanente Einwohner und ist einer der am schnellsten wachsenden Orte Argentiniens.

Lage[Bearbeiten]

Pinamar liegt an einem flachen Teil der Atlantikküste mit breiten Sandstränden. Rund um die Stadt gibt es einige Pinienwälder, die aber immer mehr Hotel- und Ferienhauskomplexen weichen. Das Umland gehört zur Pampa-Ebene. Das Klima ist ozeanisch und gemäßigt mit mäßig warmen Sommern und milden Wintern.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet des Badeorts gehörte ursprünglich zu einer Estancia, dessen Besitzerin Valeria Guerrero die ersten Strandhütten aufstellte. 1938 beauftragte sie den Architekten Jorge Bunge mit der Bewaldung der Wanderdünen und der Gründung eines Badeorts. 1940 wurde das Straßennetz angelegt, 1942 die ersten Hotels und Gastronomiebetriebe eröffnet. Obwohl der Ort bald einen schnellen Aufschwung als Touristenzentrum erlebte und schon 1949 ans Eisenbahnnetz angeschlossen wurde, wurde er erst 1978 als eigenständige Gemeinde anerkannt. Zwischen 1980 und 2001 vervierfachte sich die Einwohnerzahl von 4.500 auf über 20.000, ein Ende des Wachstums ist infolge des in Argentinien verbreiteten Phänomens der Stadtflucht nicht abzusehen.

Tourismus[Bearbeiten]

Pinamar galt in Argentinien als exklusiver Badeort, in dem die Preise vor allem in den Außenbezirken Cariló und Valeria del Mar nur für Besserverdienende erschwinglich waren. Heute hat sich dies etwas gewandelt, auch Angehörige der Mittelschicht besuchen den Badeort dank einiger preisgüstigerer Hotels, was zu einem Tourismusboom geführt hat. Etwa 500.000 Gäste besuchen den Ort pro Saison.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]