Pityusen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pityusen
Satellitenbild der Pityusen
Satellitenbild der Pityusen
Gewässer Mittelmeer
Archipel Balearische Inseln
Geographische Lage 38° 53′ N, 1° 26′ O38.8833333333331.4333333333333Koordinaten: 38° 53′ N, 1° 26′ O
Pityusen (Balearen)
Pityusen
Anzahl der Inseln 9 (+zahlreiche Felsen)
Hauptinsel Ibiza
Gesamtfläche 654,28 km²
Einwohner 161.369 (2006)

Die Pityusen sind eine Inselgruppe der Balearen, bestehend aus Ibiza, Formentera sowie zahlreichen kleineren und unbewohnten Felseninseln. Der Name Pityusen kommt von griechisch Pityoussai (Πιτυοῦσσαι). Die Griechen nannten die Inseln so wegen ihrer damals reichen Pinienwälder (zu griech. pitys πίτυς ‚Pinie‘), die jedoch auf den gesamten Balearen heimisch waren.

Die rund 150 Inseln der Balearischen Inselgruppe entstanden gemeinsam vor rund 100 Millionen Jahren während der so genannten alpidischen Gebirgsbildung, die auch für viele andere mächtige Faltengebirge in Europa wie die Alpen oder das andalusische Faltengebirge verantwortlich ist. Letzteres bildete zusammen mit den heutigen Balearischen Inseln ein Gebirgsmassiv, das Jahrmillionen später durch einen tiefen Meeresgraben in das spanische Festland und die Inselgruppe getrennt wurde.

Die Inseln der Pityusen bilden einen Teil der Autonomen Gemeinschaft Illes Balears (Balearische Inseln), die alle Balearen administrativ vereint. Dauerhaft bewohnt sind nur die Inseln Ibiza und Formentera. Wie auf allen Balearischen Inseln wird auch dort als Sprache der Einheimischen Katalanisch gesprochen. Der auf den Pityusen gesprochene katalanische Dialekt wird auch Ibizenkisch bzw. Formenterensisch genannt.

Inseln[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]