Polo GST

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Polo GST ist eine von Georg Salden gestaltete Schriftart. Die Polo GST wird unter anderem von der CSU, E.ON und dem Ernst Klett Verlag als Hausschrift und von den Zeitschriften PAGE (bis Ende 2007[1]), mare und der Sonntagszeitung Sonntag Aktuell als Textschrift verwendet. Die Polo GST war zur Zeit ihrer Entstehung einzigartig gestaltet. Ihre Formgebung hat maßgeblich die Entwicklung neuer Schriftarten beeinflusst.

Entstehung[Bearbeiten]

Die GST Polo wurde von Georg Salden von 1972 bis 1976 entwickelt. Ursprünglich war die Schrift nur für die Setzmaschinen der H. Berthold AG verfügbar.

Das Kürzel GST steht für „Georg Salden Typografie“. Da Georg Salden seine Schriften nur selbst vertreibt, kann die Schrift nur unter dem Schriftlabel TypeManufactur.com bezogen werden.

Kontroverse über die Polo GST und mögliche Nachahmungen[Bearbeiten]

Gestaltungselemente der Polo GST sollen von Erik Spiekermann bei der Erstellung der FF Meta übernommen worden sein. Salden kritisiert, dass auch Schrifttypen von Lucas de Groot und Ole Schäfer Gestaltungsmerkmale seiner Schriften übernommen hätten. Spiekermann hat Saldens Polo GST als Inspirationsquelle für die FF Meta bezeichnet. Die FF Meta sei aber keine Kopie. Salden hätte verschiedene typographische Probleme mit der Polo GST als Erster überzeugend gelöst. Die FF Meta hätte – wie auch viele andere groteske Schriften – einige dieser gestalterischen Lösungen übernommen[2].

Klassifikation der Schrift[Bearbeiten]

  • Nach DIN 16518 kategorisiert man die GST - Polo in der Gruppe VIb (Serifenlose Linear-Antiqua mit Renaissance-Charakter).

Quellen[Bearbeiten]

  1. fontblog.de: Drei (typo)grafische Schmökertipps zum Jahresanfang.
  2. Das Gerücht, Meta sei eine Kopie von Polo

Weblinks[Bearbeiten]