Powerback

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Powerback ist ein Fachbegriff aus der Luftfahrt. Damit wird das Rückwärtsrollen eines Flugzeugs aus eigener Kraft, durch Schubumkehr der Triebwerke, bezeichnet (vgl. Pushback).[1]

Vorteile dieses Verfahrens waren in der Vergangenheit das Einsparen des Pushback-Fahrzeuges und die damit verbundenen geringeren Flughafengebühren für Fluggesellschaften, wobei es besonders in den Vereinigten Staaten häufig genutzt wurde.[2]

Heute sprechen jedoch viele Gründe gegen diese Form des Zurückrollens eines Flugzeuges:

  1. Durch die nötige höhere Triebwerksleistung im Stand und bei niedrigen Geschwindigkeiten ist die Gefahr von Triebwerksbeschädigungen durch eingesaugte Gegenstände (FOD) höher als bei einem normalen Pushback mittels Pushback-Truck.
  2. Die höhere Triebwerksleistung verursacht eine höhere Lärmbelastung am Flughafen.
  3. Die freie Fläche, die für einen Powerback benötigt wird, um das Umherfliegen von Gegenständen durch Triebwerksschub zu verhindern, ist auf vielen Flughäfen nicht vorhanden.
  4. Die Nutzung des Umkehrschubes bei niedrigen Geschwindigkeiten verringert die Lebenserwartung des Triebwerks und verursacht erhöhte Kosten durch mehr Wartungsaufwand sowie einen größeren Treibstoffverbrauch. [3]

Eine schonendere und allgemein übliche Methode ein Flugzeug zurückzusetzen, ist der Pushback durch einen speziellen Flugzeugschlepper.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. International Air Transport Association: IATA Technical Reference Manual (ITRM), Edition 1, Revision 1, Februar 2009, S. 16 (GLO 7), online verfügbar (PDF, 40 KB), abgerufen am 19. März 2012
  2. Colin Christopher Rice: RESTRICTING THE USE OF REVERSE THRUST AS AN EMISSIONS REDUCTION STRATEGY, Dissertation an der University of Texas at Austin, Dezember 2001, ProQuest Information and Learning Company, Ann Arbor, UMI-Nr. 3049258, online verfügbar (PDF, 1,8 MB), abgerufen am 19. März 2012
  3. CFM International: Flight Ops Seminar CFM56-3, 13. Dezember 2005, Präsentation online verfügbar (PDF, 3,5 MB), abgerufen am 19. März 2012