Airbus A400M

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Airbus A400M Atlas
Airbus A400M EC-404 ILA 2012 05.jpg
Airbus A400M (Prototyp)
Typ: Militärischer Transporter
Entwurfsland:
Hersteller: Flag of Europe.svg Airbus Defence and Space
Erstflug: 11. Dezember 2009
Indienststellung: 1. August 2013 [1]
Produktionszeit: Seit 2012 in Serienproduktion
Stückzahl: 12 (Stand: 14. November 2014) [2]

Der Airbus A400M Atlas[3] ist ein militärisches Transportflugzeug von Airbus Defence and Space (bis 1. Januar 2014 Airbus Military). Die A400M ist mit vier Turboprop-Triebwerken ausgestattet und zeichnet sich gegenüber den von ihr zu ersetzenden älteren Typen durch eine sehr viel höhere Nutzlast und Reichweite aus. Sie soll in verschiedenen europäischen Luftwaffen den veraltenden Bestand an Transportflugzeugen ersetzen, vor allem die deutsch-französische Transall. Obwohl sie hauptsächlich für den militärischen Einsatz konzipiert und entwickelt ist, erfolgt ihre Zulassung auch nach den Richtlinien des zivilen Flugzeugbaus; ein Umstand, der maßgeblich zur Komplexität der Entwicklung und zur Verteuerung beitrug.[4]

Ende des Jahres 2007 wurde mit dem Bau des ersten Prototypen begonnen. In Serie sollte die A400M ab dem Jahr 2008 gehen, aber Ende 2007 gab Airbus bekannt, dass es zu einer Verzögerung von zweimal sechs Monaten kommen werde; diese zweimal sechs Monate sind vertragsrechtlich begründet – sollte Airbus eine Verzögerung von mehr als sechs Monaten eingestehen, so wären die beteiligten Staaten berechtigt, aus dem A400M-Programm auszusteigen, was aber nicht geschehen ist.

Der Rollout der ersten Maschine erfolgte am 26. Juni 2008 in Sevilla, die ersten Bodentests begannen am 3. September 2009.[5] Der Erstflug fand am 11. Dezember 2009 statt.[6][7]

Bei Airbus in Bremen hat im November 2010 die Produktion des ersten Serienmodells begonnen.[8] Am 1. August 2013 wurde das erste Exemplar an die französischen Streitkräfte ausgeliefert[9] und Ende Dezember 2013 erfolgte der erste operative Einsatz, ein Flug nach Mali.[10]

Entwicklung[Bearbeiten]

Europäische Staaten wollen mit der A400M (hier das zweite Testflugzeug „Grizzly“) ihre veralteten Maschinen …
… vor allem vom Typ Transall C-160
… und Lockheed C-130 Hercules ersetzen

Anforderungen[Bearbeiten]

Der Airbus A400M soll den gestiegenen Anforderungen an militärische Lufttransportleistungen gerecht werden. Als „strategischer Transporter“ soll er durch hohe Reichweite, Geschwindigkeit und Ladekapazität, einen geräumigen Laderaum und flexible Einsatzmöglichkeiten den europäischen Streitkräften die Möglichkeit geben, bei auftretenden außereuropäischen Krisen schnell zu reagieren und große Mengen von Material und Personal zu verlegen. Gegenüber den Typen, die die A400M ersetzt, werden sich Nutzlast und Reichweite etwa verdoppeln.

Kritiker bemängeln, dass trotz der gegenüber der Transall und Hercules erheblich gesteigerten Reichweite und Nutzlast die Bezeichnung „strategischer Transporter“ technisch nicht gerechtfertigt sei, sondern lediglich eine politisch gewollte Bezeichnung darstelle.

Als erstes militärisches Flugzeug des Airbus-Konzerns steht die A400M zugleich für das Bestreben der europäischen Staaten, bei der Neubeschaffung von Wehrtechnik auf europäische Unternehmen zu setzen und dadurch Arbeitsplätze in Europa zu sichern und zu schaffen – so verspricht Airbus zum Beispiel mit dem Bau der A400M sichere Arbeitsplätze in verschiedenen Ländern.

Gleichwohl war die Entscheidung für eine europäische Eigenentwicklung nicht unumstritten. In Deutschland favorisierte der damalige Verteidigungsminister Volker Rühe die Idee einer Zusammenarbeit von Antonow und Airbus, mit dem Ziel, das neu auf den Markt gekommene ukrainische Transportflugzeug Antonow An-70 weiterzuentwickeln, anstatt Airbus allein mit dem Neubau eines „Future Large Aircraft“ zu beauftragen.[11] Später geriet die bestellte Anzahl von 73 Airbus-Flugzeugen durch die CDU-Opposition in die Kritik – namentlich wegen des hohen Preises – und wurde auf 60 Stück verringert.

Anfänge[Bearbeiten]

Als Anfang der 1980er Jahre der Bedarf erkannt wurde, den allmählich veraltenden Bestand an Transportflugzeugen wie die Lockheed C-130 Hercules und Transall C-160 in den europäischen Ländern zu ersetzen, gründeten Aerospatiale, British Aerospace, Lockheed und Messerschmitt-Bölkow-Blohm (MBB) im Dezember 1982 das Future International Military/Civil Airlifter-Konsortium (FIMA), um die Machbarkeit eines gemeinsamen Militärtransporters zu untersuchen.[12][13][14] 1985 vereinheitlichten die Verteidigungsminister der Independent European Programme Group die Anforderungen an die Maschine, was den Weg für eine internationale Zusammenarbeit bei diesem Projekt freimachte. 1988 lag dann ein Anforderungsprofil (Outline Staff Target) für die neue Maschine vor. Zwischenzeitlich hatten sich 1987 Aeritalia und CASA der FIMA angeschlossen, und 1989 stieg Lockheed aus dem Projekt aus. 1991 wurde in Rom durch die Firmen das EuroFlag-Konsortium gegründet, das die Entwicklung und den Bau der Maschine übernehmen sollte. Gleichzeitig wurde die Prefeasibility und später Feasibility Phase gestartet, die die Machbarkeit der Entwicklungsziele in Bezug auf die Kundenwünsche untersuchen sollte. Im September 1994 war ein 1:1-Modell der A400M unter dem Namen Future Large Aircraft (FLA) auf der Luftfahrtschau in Farnborough zu sehen. 1995 löste sich das EuroFlag-Konsortium wieder auf, wobei das Projekt nunmehr von Airbus fortgeführt wurde. 1996 wurden dann die inzwischen geänderten und ständig für Diskussionen sorgenden Anforderungen zu den European Staff Requirement (ESR) aktualisiert. Im September 1997 legten sieben Staaten eine Angebotsaufforderung vor und entschieden sich im Dezember desselben Jahres grundsätzlich für das nun A400M genannte Flugzeug, wobei die bindenden Zusagen ausblieben. Basierend auf dieser Angebotsaufforderung und dem ESR legte Airbus Military Company (AMC) im Januar 1999 ein Angebot vor. Das Angebot beinhaltet feste Leistungen zu festen Preisen und Terminen (Commercial Approach).

Seit 2000[Bearbeiten]

Modell des Airbus A400M

Im Juni 2001 wurde die Rüstungsbehörde OCCAR als Vertragspartner für das Projekt bestimmt, und am 18. Dezember 2001 wurde in Brüssel ein Vertrag über die Lieferung von 196 Flugzeugen unterzeichnet, der aber nicht in Kraft trat. Erst am 27. Mai 2003 wurde in Bonn nach weiteren Verhandlungen der endgültige Vertrag über 180 Maschinen unterschrieben. Im selben Monat wurde auch das Triebwerk eines europäischen Konsortiums (siehe Antrieb) für die Maschine ausgewählt – statt eines Angebots von Pratt & Whitney Canada. Am 26. Juni 2008 wurde der Transporter bei EADS in Sevilla offiziell vorgestellt.

Der Erstflug eines Airbus A400M war laut Airbus für den Spätsommer oder Herbst 2008 geplant; die ursprünglich für den Oktober 2009 anvisierte Erstauslieferung wurde zunächst um sechs Monate verschoben – mit dem Risiko einer Verzögerung um weitere sechs Monate. Frankreich sollte im Frühjahr 2010 die erste A400M erhalten; die Bundeswehr sollte 2011 an die Reihe kommen. Da die alten Hercules- und Transall-Maschinen nicht so lange im Einsatz bleiben können, wurde verschiedentlich eine Zwischenlösung gesucht. Die deutsche Luftwaffe entschied, sechs Antonow An-124-100 zu chartern (SALIS). Lockheed Martin gab zudem ein Leasingangebot über vier Hercules C-130J ab.

Präsentation des ersten Prototyps im Jahr 2008

Am 22. April 2008 gab der für die Airbus-Militärsparte zuständige Carlos Suarez in Sevilla bekannt, dass die internen Kosten für das Projekt um 1,4 Milliarden Euro gestiegen seien. Suarez wollte jedoch nicht beziffern, wie hoch die Gesamtkosten des Entwicklungsprogramms seien. Weiterhin bestätigte er, dass Airbus noch immer Probleme mit den Triebwerken der A400M habe.[15] Allein die Zulassung der digitalen Überwachungs- und Regelsoftware (FADEC) der Triebwerke nach zivilen Standards führte zu einem Zeitverzug von über einem Jahr mit der entsprechenden Verteuerung.[4]

Weitere Verzögerungen durch Triebwerksprobleme gab Airbus zusammen mit einer Kostensteigerung um nochmals 314 Millionen Euro am 24. November 2008 bekannt. Der Programm-Manager Tom Williams gab zudem bekannt, dass der Erstflug gegen Ende 2009 stattfinden werde.[16]

Am 10. Januar 2009 veröffentlichte die Financial Times Deutschland (FTD) einen Artikel, demzufolge der Airbus-Konzern „vor einer kompletten Überarbeitung des 20-Mrd.-Euro-Festpreisauftrags für 180 Maschinen“ stehe. Als Grund wurde genannt, dass momentan weder das geplante Eigengewicht des Flugzeugs noch die angepeilte Nutzlast erreicht werden könne. Es werde nunmehr von einer Auslieferung im Jahre 2013 ausgegangen.[17] Im Einzelnen gebe es Probleme mit der Triebwerkssoftware (die dem Unternehmen MTU zufolge dreimal so aufwendig sei wie die des Airbus A380)[18]; der Lautstärke des Propellerantriebs; der Flugzeugsteuerung und einem um 12 t zu hohen Gewicht des Flugzeugs; außerdem sei die Laderampe im Augenblick nicht in der Lage, einen Panzer in das Flugzeug rollen zu lassen, ohne dass diese am Übergang Rampe-Flugzeug Schaden nehme.

Am 3. Februar 2009 wurde bekannt, dass Airbus wegen finanzieller Probleme durch den erhöhten Finanzbedarf infolge der technischen Probleme und der Programmverzögerung nicht mehr unbedingt an der Realisierung festhalte.[19] Weiterhin haben laut Branchenkreisen Simulationen von Airbus ergeben, dass Steilanflüge, auch „Sarajevo-Approach“ genannt, bei jetzigem technischen Stand ein Propellerflattern auslösen würden.[20] Aufgrund der schweren technischen Probleme, der langen Verzögerung des ganzen Projektes sowie der hohen Kostensteigerungen wurde in der politischen Diskussion weder ein Abbruch des Projekts noch eine Alternativplanung ausgeschlossen.[21]

Am 24. Juli 2009 vereinbarten die Verteidigungsminister der beteiligten Länder jedoch vorerst ein Festhalten an dem Projekt und eine Neuplanung von Finanzierung und Terminen innerhalb eines halben Jahres. Mit einer Verzögerung von 4 Jahren gegenüber der ursprünglichen Planung wird gerechnet.[22]

Im Januar 2010 sind die genauen Mehrkosten unbekannt. Der Spiegel spricht von etwa 11,3 Mrd. Euro,[23] wovon rund die Hälfte auf Probleme mit den Triebwerken zurückzuführen sein soll. In anderen Presseberichten ist von 5 Mrd. Euro die Rede. Ursprünglich wollte Airbus diese kostengünstig beim amerikanischen Weltmarktführer Pratt & Whitney Canada beschaffen lassen. Allerdings bestanden die europäischen Staaten bei Vertragsabschluss darauf, dass die Triebwerke bei einem europäischen Konsortium eingekauft werden müssen, welches diese aber zunächst komplett neu entwickeln musste.[24] Aufgrund dieser Entscheidung sah Airbus eine Mitverantwortung bei den Bestellerstaaten und drohte mit der Einstellung des Projektes, sollten diese bis Ende Januar 2010 keine Zusage zur Beteiligung an den Mehrkosten abgegeben haben.[25]

Trotz der hohen Mehrkosten einigten sich die Länder und der Luftfahrtkonzern EADS Anfang März 2010 auf den Bau des Flugzeugs. Die Länder sollen einer Preiserhöhung um zehn Prozent (etwa 2 Mrd. Euro) zustimmen und stellen weitere 1,5 Mrd. Euro bereit, die bei zusätzlichen Exportumsätzen der A400M von Airbus wieder zurückgezahlt werden sollen.[26] Insgesamt sind für das Flugtestprogramm fünf Maschinen vorgesehen, die zusammen 4370 Flugstunden (Fh) erfliegen sollen (davon 1850 Fh für zivile, 2520 Fh für militärische Zertifikationen).

Die A400M am Tag ihres Erstfluges am 11. Dezember 2009

Am 5. November 2010 wurde bekannt, dass die Finanzierung der A400M gesichert ist. EADS hat sich mit den sieben Käuferländern auf eine Lösung für den Militärtransporter geeinigt:[27]

  • Deutschland bestellt 53 statt wie geplant 60 Maschinen; die übrigen sieben Bestellungen werden in eine Option umgewandelt
  • die Bundeswehr verzichtet auf die geforderte vollautomatische Tiefflugfähigkeit der A400M. „Mit diesen Maßnahmen wird der deutsche Anteil an der Preiserhöhung von rund 670 Millionen Euro kompensiert.“
  • die Serienproduktion der dringend benötigten Maschinen soll gegen Ende 2010 beginnen;
  • Frankreich soll im Jahr 2013 eine erste Maschine bekommen. Die Auslieferung der ersten Maschine an die Bundeswehr ist für November 2014[28] geplant. Bis 2020 sollen alle Maschinen für die deutsche Luftwaffe ausgeliefert sein.

Die Armee de l’Air plant, nach dem Erhalt der siebten Maschine eine erste Einsatzbereitschaft zu erklären, was bei verzögerungsloser Auslieferung 2014 der Fall wäre.[28] Am 23. November 2011 gab Airbus Military bekannt, dass die Endmontage der ersten, für Frankreich bestimmten Maschine MSN007, begonnen hat. Einen Tag zuvor traf der Rumpf in Sevilla ein, Tragflächen und die Bugsektion befanden sich schon seit dem 26. Oktober 2011 an der spanischen Produktionsstätte der Airbus-Tochter.[29][30]

Stand Mai 2013 soll die erste A400M im zweiten Quartal 2013 an die Armee de l’Air ausgeliefert werden. Insgesamt werden 2013 nach derzeitiger Planung vier Serienmaschinen an die Nutzer übergeben, darunter auch an die türkischen Streitkräfte. Im Jahre 2014 sollen 10 und ein Jahr darauf 21 Maschinen übergeben werden.[31] Die erste türkische Maschine befindet sich seit Juli 2012 in der Endfertigung.[32]

Flugerprobung[Bearbeiten]

2010: Prototyp landet auf der Farnborough International Airshow
MSN004 auf der ILA 2012

Der Erstflug fand am 11. Dezember 2009 in Sevilla statt und dauerte 3 Stunden und 47 Minuten. Das Abfluggewicht betrug 127 Tonnen, wovon 13 Tonnen auf die Ausrüstung für den Testflug und 2 Tonnen auf Wasserballast entfielen. An Bord waren der militärische Cheftestpilot Edward Strongman, der Testpilot Ignacio Lombo, der für die Triebwerke zuständige Flugingenieur Jean-Philippe Cottet, der Flugingenieur Eric Isorce, zuständig für die Bordsysteme, sowie die Flugingenieure Didier Ronceray und Gerard Leskerpit. Der Start erfolgte um 10:15 Uhr (MEZ). Nach einem Überflug in Landekonfiguration erfolgte die Landung um 14:02 Uhr. Während des Erstfluges detektierte einer der Steuerungscomputer für die Antriebe einen Ausfall, sodass eines der vier Triebwerke aus Sicherheitsgründen automatisch in den Leerlauf versetzt wurde.[33] Das Problem wäre möglicherweise durch einen Neustart des Triebwerks zu beheben gewesen; da das Flugzeug bei einem Scheitern des Neustarts jedoch mit einem stehenden Propeller gelandet wäre, wurde darauf verzichtet.[34]

Am 9. Mai 2012 erhielt Airbus von der EASA die vorläufige zivile Zulassung (Restricted Type Certificate) für die A400M.[35]

Am 22. Mai 2012 landete der zweite Prototyp mit der Kennung EC-402 auf dem Flughafen Cottbus-Drewitz, um dort Starts und Landungen von unbefestigten Pisten aus durchzuführen und die Eignung der A400M auch abseits ausgebauter Flughäfen festzustellen.[36] Die Tests wurden am Nachmittag des 23. Mai abgebrochen, weil der Prototyp stecken geblieben war und über mehrere Stunden erst wieder freigelegt werden musste.[37][38]

Während eines Testfluges am 5. Dezember 2013 wurde das erste Mal eine Luftbetankung durchgeführt, bei der Kraftstoff von einer Transall C-160 an eine A400M abgegeben wurde. Der erste „trockene“ Test war 2010 durchgeführt worden.[39] Im August 2014 fanden weitere Tests mit dem A400M als Tankflugzeug statt, dabei wurden 68 „Kontakte“ (Andockmanöver am Tankflugzeug) durchgeführt und in 35 Manövern insgesamt 18,6 t Kraftstoff übertragen.[40]

Liste der Prototypen[Bearbeiten]

Seriennummer Erstflug Basis Geplante
Flugstunden
Erprobungsbereiche[41]
MSN001 Dezember 2009 Toulouse 1200 h Erstflug der A400M, generelles Flugverhalten, Flattererprobung, Festlegung der Beschleunigungsgrenzen. Wurde nach 475 Flügen mit knapp 1.445 Stunden am 4. November 2013 aus dem Testprogramm herausgenommen und abgestellt. MSN001 soll zukünftig als Ausstellungsstück dienen.
MSN002 April 2010[42] Sevilla 1100 h Erprobung der Flugleistungsparameter, Flüge für die zivile Zulassung, Starts und Landungen auf unbefestigten Pisten.[36]
MSN003 Mai 2010 Toulouse 975 h Abstimmung des Autopiloten, Tests mit unterschiedlichen Kraftstoffsorten und -temperaturen,[43] Erprobung des Hydrauliksystems und der Navigationsanlagen, Kälteerprobung.[44] Airbus teilte Anfang November 2013 mit, dass MSN003 nicht mehr für das Testprogramm benötigt wird.
MSN004 Januar 2011 Sevilla 870 h Luft-Luft-Betankung, Beladung und Beförderung von Fracht.
MSN0061 Dezember 2011[45] Toulouse 225 h Erstes Flugzeug nahezu im Serienzustand, Erprobung des Zusammenspiels der Komponenten, Verbrauchs- und Zuverlässigkeitstests, Versuche zur elektromagnetischen Verträglichkeit der Systeme, Kaltwettertests und Entwicklung der Frachtladesysteme.[46]
1 MSN005 wurde nicht gebaut. Ursprünglich sollte das Testprogramm mit sechs Maschinen durchgeführt werden. MSN005 hätte zum Ende des Testprogramms Flüge übernehmen sollen, um die Zuverlässigkeit der Systeme zu überprüfen, Airbus entschied sich letztendlich aber, das erste Serienflugzeug (MSN007) dafür zu verwenden.[47][48] MSN007 ist bereits das erste Serienflugzeug und wurde am 1. August 2013 an die französische Luftwaffe ausgeliefert.[49][47] Die angestrebte zivile Zulassung durch die europäische Luftfahrtbehörde EASA erfordert laut Airbus etwa 1800 Flugstunden, bis zur endgültigen militärischen Zulassung soll die Flotte etwa 2500 Stunden geflogen sein.[48][43]
Militärische
Freigabe
Voll integrierte Fähigkeiten Ab
Flugzeug
Jahr
IOC Transport von Truppen, Fahrzeugen und militärischen Paletten mit einem Gewicht von bis zu 32 Tonnen MSN007 2013
SOC 1 Absetzen aus der Luft (eingeschränkt)
Selbstschutz (eingeschränkt)
MSN015 [50] ca. Herbst 2014
SOC 1.5 Absetzen aus der Luft
Selbstschutz
Luftbetankung (eingeschränkt)
ca. MSN032 [50] ca. 2015
SOC 2.0 Erweitertes taktisches Einsatzspektrum
Zusätzliche Leistungssteigerungen
ca. MSN045 ca. 2016
SOC 2.5 Volles Luftbetankungsspektrum
Such- und Rettungsdienst
ca. MSN090 2017
SOC 3 Tiefflug ca. MSN120 2019

Zivile Musterzulassung[Bearbeiten]

Am 13. März 2013 erhielt Airbus Military für die A400M die vollständige zivile Musterzulassung von der EASA.[51]

Militärische Zulassung[Bearbeiten]

Der Airbus A400M wird nicht von Beginn an sein volles Leistungsspektrum besitzen. Vielmehr werden die ersten Serienexemplare in einer Initial-Operating-Clearance-Version (IOC) geliefert, eine militärische Zulassung, die zunächst den strategischen Lufttransport ermöglichen wird und damit der zivilen Musterzulassung entspricht. Mit fortschreitender Seriennummer wird dann eine Auslieferung mit der Standard Operating Clearance (SOC) angestrebt, die das taktische Spektrum des Flugzeuges erweitern.[52]

Die für die Erstauslieferung erforderliche militärische Zulassung und Qualifizierung – Initial Operating Clearance, IOC – wurde am 31. Juli 2013 erteilt. Die Zuerkennung dieses vertraglich vereinbarten militärischen Standards erfolgte durch die Organisation für gemeinsame Rüstungszusammenarbeit (OCCAR), die das Zertifikat im Namen der Erstkundenstaaten (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Spanien und Türkei) ausstellt.

Die IOC-Zuerkennung war der letzte Schritt vor der Zulassung des ersten Serienproduktionsflugzeugs MSN007 durch die französische Beschaffungsbehörde DGA (Direction Générale de l’Armement) und die danach folgende Auslieferung der Maschine an die französischen Luftstreitkräfte.

Die gemeinsame Grundlage für die militärische Zertifizierung war am 19. Juli 2013 auf Empfehlung des aus Vertretern der sieben Erstkundenstaaten bestehenden Certification and Qualification Committee (CQC) gebilligt worden. Dementsprechend hatte die DGA am 24. Juli 2013 Airbus Military auch die französische militärische Musterzulassung für die A400M erteilt.[53]

Die Firma Airbus Military S.L. hat den Bestellerstaaten im Oktober 2013 mitgeteilt, dass sie den Fähigkeitsstandard SOC 1 erst etwa Mitte 2015 vertragsgemäß ausliefern könne.[54]

Bestellungen und Nutzer[Bearbeiten]

Die ersten Kunden werden Frankreich, Belgien, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Luxemburg, Spanien und die Türkei sein, die zusammen 180 Maschinen beschaffen wollten. Ursprünglich waren sogar 225 Maschinen vorgesehen, jedoch sank diese Zahl durch den Rückzug Italiens und Portugals aus dem Projekt sowie durch die Verringerung des deutschen und des türkischen Kontingents. Inzwischen ist eine Bestellung durch Malaysia mit vier Maschinen hinzugekommen. Chile plante ursprünglich, ebenfalls drei Maschinen anzuschaffen, allerdings kam nie eine Bestellung zustande. Südafrika hat den Kauf von acht Maschinen annulliert. In Deutschland und Frankreich wird der Airbus A400M die Gemeinschaftsentwicklung Transall C-160 ersetzen, in den übrigen Staaten hauptsächlich die Lockheed C-130 Hercules.

Weil die fest bestellten Maschinen um mehrere Milliarden Euro teurer wurden – wovon Airbus den Hauptanteil der zusätzlichen Kosten selbst trägt – wird die Anzahl der Flugzeuge durch die Bestellerstaaten weiter reduziert werden; jedoch gibt es noch keine endgültige Entscheidung dazu. Airbus-Chef Tom Enders sagte dazu, die Mindestabnahme von 170 Exemplaren sei erforderlich, da die Herstellung sich andernfalls für Airbus nicht mehr rechnen würde.

Die vertragsgemäße Lieferung der A400M könnte sich von 2014 auf Mitte 2015 verzögern. 2014 sei nur mit einer verringerten Ausstattung zu liefern.[55]

Folgende Stückzahlen wurden von den Käuferstaaten bestellt:

Bestelldatum Land Vereinbarte Lieferdaten Erwartete Lieferdaten Maschinen
27. Mai 2003 DeutschlandDeutschland Deutschland Februar 2011 bis Mitte 2017[56] November 2014 bis 2020[57] 53 (seit Oktober 2010, vorher 60, davon sollen 13 weiterverkauft werden)[58]
27. Mai 2003 FrankreichFrankreich Frankreich April 2010 bis Ende 2019 August 2013 bis 2021[59] 50
27. Mai 2003 SpanienSpanien Spanien Mai 2012 bis Ende 2021 Januar 2016 bis 2022 27 (davon sollen 13 weiterverkauft werden)
27. Mai 2003 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich Oktober 2010 bis Ende 2015 Ende 2014 bis 2022 22 (3 abbestellt)[60]
27. Mai 2003 TurkeiTürkei Türkei Juni 2010 bis Herbst 2014 seit Dezember 2013 10
27. Mai 2003 BelgienBelgien Belgien März 2019 bis Ende 2021 ab 2018 7
27. Mai 2003 LuxemburgLuxemburg Luxemburg März 2018 ab 2018 1
15. Dezember 2004 SudafrikaSüdafrika Südafrika Mitte 2011 bis Mitte 2013 abbestellt 0 (8 abbestellt)[61]
8. Dezember 2005 MalaysiaMalaysia Malaysia 2013 ab Januar 2015[62] 4
Insgesamt 174

Nutzer[Bearbeiten]

FrankreichFrankreich Frankreich

Die Armée de l’Air stationierte ihre ersten A400M seit August 2013 beim MEST A400M 2/338 (Multinational Entry into Service Team A400M 02/0338) das den Einführungslehrgang auf dem Militärflugplatz Orléans-Bricy durchführte.[63][64] Offiziell übernahm die französische Luftwaffe ihre erste Maschine am 30. September 2013.[65]

Einsatzstaffeln:

Geplant:

  • ET 1/64 „Béarn“, Transportgruppe, auf dem Militärflugplatz Évreux-Fauville
  • ET 2/64 „Anjou“, Transportgruppe, auf dem Militärflugplatz Évreux-Fauville, beide Staffeln sind derzeit noch mit Transall C-160 ausgerüstet

Seit dem Frühjahr 2013 werden bei Airbus Military in Sevilla und Toulouse die ersten Techniker und Piloten der französischen Luftwaffe auf dem neuen Flugzeug geschult.[67] Die Ausbildung der Besatzungen und Techniker soll zukünftig gemeinsam mit Deutschland stattfinden, so ist die taktische Ausbildung in Orléans (Militärflugplatz Orléans-Bricy) geplant, während die Ausbildung der Techniker in Wunstorf (Fliegerhorst Wunstorf) stattfinden soll.[68]

Am 29. Dezember 2013 führte die französische Luftwaffe den ersten offiziellen Einsatzflug von Orléans nach Mali durch.[69]


TurkeiTürkei Türkei

Die Türk Hava Kuvvetleri stationieren ihre A400M Atlas in Kayseri beim dortigen 12. Lufttransport-Haupteinsatzbasis-Kommando.[70] Der Erstflug der türkischen Version fand am 9. August 2013 statt. Die türkische Regierung hatte im Dezember 2013 erklärt, das Flugzeug nicht entgegennehmen zu wollen. Die Gründe dafür blieben unklar. Erst am 4. April 2014[71] traf das erste Exemplar in der Türkei ein.

Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich

Die Royal Air Force stationiert alle Transportflugzeuge in RAF Brize Norton, dazu kommt seit 14. November 2014 [2] die A400M, die langfristig zwei Einsatzstaffeln, die 70. und 30. Squadron, und eine Umschuleinheit, die 24. Squadron ausrüsten soll (die 30. Staffel ist seitens der RAF noch nicht offiziell bestätigt). Die RAF gab zudem im März 2013 bekannt, die Atlas nicht als Tankflugzeug einsetzen zu wollen und keine Umrüstsätze zu beschaffen, da man diese Fähigkeiten bereits mit der Voyager abdecken würde.[72]

Voraussichtliche Nutzer[Bearbeiten]

Folgende Staaten haben die A400M bestellt (Stand September 2013):

BelgienBelgien Belgien

Die belgischen Luftstreitkräfte wollen ihre A400M auf der Vliegbasis Melsbroek bei Brüssel ab 2018 beim 15. Wing Luchttransport stationieren.

DeutschlandDeutschland Deutschland

Zulaufjahr 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 Gesamt
Auslieferungen 1 5 11 12 11 12 1 53

Die für die deutsche Luftwaffe produzierten 40 Maschinen sollen auf dem Fliegerhorst Wunstorf bei Hannover beim Lufttransportgeschwader 62 stationiert werden. Dort soll ein multinationales Ausbildungszentrum nicht nur deutsche, sondern z. B. auch französische Piloten auf dem neuen Transportflugzeug ausbilden. Am 6. September 2012 landete dort mit der EC404 erstmals ein A400M-Prototyp.[73][74] Das Selbstschutzsystem für die deutschen A400M soll vom israelischen Konzern Elbit Systems geliefert werden.[75]

Von 2014 bis 2020 sollen die von der Bundeswehr bestellten 53 Luftfahrzeuge ausgeliefert werden. Die Luftwaffe beabsichtigt, 40 Luftfahrzeuge zu betreiben und 13 Luftfahrzeuge direkt über den Hersteller weiter zu veräußern.[76]

MalaysiaMalaysia Malaysia

Die Royal Malaysian Air Force haben ab 2015 Subang als Basis für ihre Transportflugzeuge ausgewählt.

SpanienSpanien Spanien

Das Ejército del Aire wird ab 2016 den neuen Transporter auf der Base Aérea de Zaragoza im 31. Geschwader (Ala 31) einsetzen. Zurzeit sind dort zwei Staffeln mit Lockheed C-130 Hercules stationiert. Von den 27 bestellten Maschinen sollen nach derzeitigen Planungen nur 14 in den spanischen Streitkräften dienen, während die restlichen 13 aufgrund der Wirtschaftskrise für den Export bestimmt sind.[77][78]

Liste der Serienflugzeuge[Bearbeiten]

Seriennummer Erstflug Auslieferung Nation Anmerkungen
MSN007 6. März 2013[79] 1. August 2013[1]  FrankreichFrankreich   Erster Serien-A400M
MSN008 7. Juni 2013[80] 6. November 2013  FrankreichFrankreich  
MSN009[52] 9. August 2013[81] 4. April 2014[71]  TurkeiTürkei  
MSN010[52] 23. Januar 2014[82] 25. Juli 2014[83]  FrankreichFrankreich  
MSN011[52] 24. Februar 2014[82] 13. August 2014[84]  FrankreichFrankreich  
MSN012[52] 12. Mai 2014 [85] 8. September 2014 [86]  FrankreichFrankreich  
MSN013[52] 30. Juli 2014 2014  TurkeiTürkei  
MSN014[52] 2014  FrankreichFrankreich  
MSN015[52] 30. August 2014[87] 14. November 2014[2]  Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich  [82]
MSN016[52] 23. Oktober 2014[88] 2014[50]  Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich  
MSN017[52] 2014[50]  Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich  
MSN018[52] 14. Oktober 2014 [89] 2014[54]  DeutschlandDeutschland  
MSN019[52] 2014  FrankreichFrankreich  
MSN020[52] 2014[50]  Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich  
MSN021[52] 2015  Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich  
MSN022[52] 2015  MalaysiaMalaysia  
MSN023[52] 2015  TurkeiTürkei  
MSN024[52] 2015  Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich  
MSN025[52] 2015  Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich  
MSN026[52] 2015  Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich  
MSN027[52] 2015  TurkeiTürkei  
MSN028[52] 2015  TurkeiTürkei  
MSN029[52] 2015  DeutschlandDeutschland  

Leistungsfähigkeit[Bearbeiten]

Reichweite der A400M ab Paris; rot: 30 t Nutzlast, 4.535 km; grün: 20 t Nutzlast, 6.390 km

Der Laderaum der A400M misst 17,7 m × 4 m × 3,85 m (L × B × H) und soll unter anderem folgende Beladung aufnehmen können:[90]

Das Transportflugzeug weist bei taktischer Verwendung eine garantierte Nutzlast von 25 Tonnen auf. Jedoch ist es nicht für den Transport überschwerer Lasten wie etwa des Kampfpanzers Leopard 2 konzipiert, da das maximale Gewicht für Einzelfahrzeuge bei 32 Tonnen liegt.

Die A400M wird eine maximale Zuladung von 37 Tonnen transportieren können und damit eine Reichweite von etwa 3100 Kilometern haben. Bei geringerer Zuladung kann entsprechend mehr Treibstoff getankt werden, wodurch sich die Reichweite vergrößert; siehe nebenstehende Karte. Gemessen an größeren strategischen Transportflugzeugen wie der Boeing C-17 sind das relativ geringe Werte, sodass die Konkurrenzfähigkeit des Airbus-Entwurfs für strategischen Lufttransport teilweise in Frage gestellt wurde. So wird etwa davon ausgegangen, dass fünf Maschinen dieses Typs nötig wären, um die Leistung einer Antonow An-124 zu erbringen.

Die A400M verbindet allerdings die Fähigkeit zu Langstreckentransporten mit einer großen Vielseitigkeit in taktischen Situationen. Bei einer Zuladung von 20 Tonnen ist ihre Reichweite, verglichen mit der gestreckten Version der C-130J (Super Hercules), gut doppelt so hoch.[91] Die maximale Zuladung ist, ebenfalls im Vergleich zur C-130J stretch, annähernd doppelt so groß.[91]

Zur Landung und zum Start auch unter ungünstigen Witterungsbedingungen genügt eine notdürftig vorbereitete Landebahn von unter 1000 Metern Länge und ohne besondere technische Einrichtungen. Auch ist das Fahrwerk dafür ausgelegt, auf Gras- oder Lehmflächen landen zu können.

Der Transport von Gütern und Personal zwischen Flugplätzen ist aber nicht die einzige Einsatzmöglichkeit für die A400M. Sie ist auch dafür vorgesehen, Güter mit und ohne Fallschirm sowie Fallschirmjäger abzusetzen. Zudem soll sie, ähnlich wie bereits beispielsweise der Airbus A310 der Luftwaffe, mit einer Lazarettausrüstung („MedEvac“) eingerichtet werden können, um verletzte Personen zu transportieren.

Durch einen kurzen Umbau kann die A400M mit einer Ausrüstung für die Luftbetankung ausgestattet werden. Sie kann dann andere Flugzeuge aus ihrem normalen Tankvorrat versorgen, der durch Zusatztanks im Laderaum ergänzt werden kann. Vorteile gegenüber großen Jets wie dem A310-300 MRTT liegen in einer geringeren und damit für die Betankung von Hubschraubern geeigneteren Mindestgeschwindigkeit und -höhe sowie in der weitaus größeren Anzahl der Flugzeuge. Wiederum erlaubt der Geschwindigkeitsbereich der A400M auch das Betanken schnellerer Kampfflugzeuge.

Vergleichbare Modelle[Bearbeiten]

Vergleich der A400M mit anderen Militärtransportern
Maschine Länge Spann-
weite
Höhe Fracht-
fläche
Fracht-
volumen
Maximale
Nutzlast
Reise-
geschwin-
digkeit
Flug-
reichweite
Dienst-
gipfelhöhe
Start-
rollstrecke
McDonnell Douglas C-17A
Globemaster III
53,04 m 50,29 m 16,79 m 147,2 m² 0553,63 m³ 077.519 kg 818 km/h 5.100 km
(bei 50 t Zuladung)
13.716 m 1.064 m
Lockheed C-5
Galaxy
75,53 m 67,88 m 19,34 m 122.472 kg 932 km/h 9.565 km
(bei 60 t Zuladung)
10.900 m 2.600 m
Iljuschin Il-76MF 53,19 m 50,50 m 14,45 m 089,1 m² 0302,90 m³ 052.000 kg 800 km/h 6.300 km
(bei 40 t Zuladung)
15.500 m 1.800 m
Antonow An-70 40,73 m 44,06 m 16,38 m 076,4 m² 0313,24 m³ 047.000 kg 750 km/h 3.500 km
(bei 35 t Zuladung)
12.000 m 1.500 m
Antonow An-124 69,10 m 73,30 m 20,78 m 233,6 m² 1.027,84 m³ 150.000 kg 800–8502) km/h 4.800 km
(bei 120 t Zuladung)
11.600 m 3.000 m
Airbus A400M
Atlas[92]
45,10 m 42,40 m 14,70 m 070,8 m² 0272,73 m³ 037.000 kg 730–7802) km/h 4.535 km
(bei 30 t Zuladung)
12.300 m 1.140 m 1)
Lockheed C-130J-30
Super Hercules
34,69 m 40,40 m 11,84 m 052,7 m² 0162,12 m³ 021.625 kg 643 km/h 5.240 km
(bei 18 t Zuladung)
09.315 m 1.200 m
Transall C-160 32,40 m 40,00 m 12,36 m 042,5 m² 0126,72 m³ 016.000 kg 513 km/h 2) 1.850 km 08.230 m 0650 m
Kawasaki C-2 43,90 m 40,40 m 14,20 m 066 m² 0256 m³ 037.600 kg 890–980 km/h 6.500 km
(bei 30 t Zuladung)
12.200 m 0900 m
Embraer KC-390
(Erstflug vorauss. 2014)
33,43 m 33,94 m 11,34 m 041,9 m² 0124,5 m³ 019.000 kg 556–850 km/h 2.750–6.200 km 10.973 m 01.100–1.630 m
  • 1) voraussichtlich
  • 2) Höchstgeschwindigkeit
  • 3) Werte noch nicht bestätigt

Produktion[Bearbeiten]

Der türkische Rüstungskonzern Tusaş entwickelte das Querruder, die Störklappe, mehrere Teile des Flugzeugrumpfes, die Fallschirmspringertüren und die Notausgänge. Zudem ist das Unternehmen für die Innenverkabelung, Innen- und Außenbeleuchtung des Flugzeuges und wasserführenden Elemente verantwortlich.[93]

Die Ausrüstung des Rumpfes mit den Systemen erfolgt im ersten Schritt im Airbus-Werk Bremen und wird nach dem Zusammenfügen aller Flugzeugkomponenten im Werk Sevilla fortgesetzt.

Technik[Bearbeiten]

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Cockpit und Avionik[Bearbeiten]

Das Cockpit ist voll Nachtsicht-kompatibel und bietet Platz für die beiden Piloten und ein zusätzliches Besatzungsmitglied für besondere Operationen. Das Cockpit ist mit zwei Head-up-Displays (HUD) und acht Flüssigkristallbildschirmen (LCD, 6 Zoll) ausgestattet. Je drei Bildschirme für jeden Piloten (primäres Flugdisplay, Navigationsdisplay und Videodisplay) und zwei gemeinsame Bildschirme für die Überwachung und das Flugmanagementsystem. Das Flugmanagementsystem (FMS400) der Fa. Thales Avionics S.A. und Diehl Aerosystems GmbH ist eine Weiterentwicklung des Flugmanagementsystem vom Airbus A380. Das verbesserte Bildverarbeitungssysteme (EVS) zur perspektivischen Geländedarstellung auf Bildschirmen basiert auf einem vorausschauenden Infrarot-Sensor (FLIR). Das EVS-Bild wird auf dem Head-up-Display (HUD) angezeigt. Die A400M ist mit einem Fly-by-Wire-Flugsteuerungssystem ausgestattet.[94][95]

Antrieb[Bearbeiten]

In den Vorentwicklungsphasen der A400M wurden verschiedene technische Lösungen untersucht, besonders in Hinblick auf Flügellagen und Antriebskonzepte. Bei den Antriebsalternativen wurden Turbofan- und fortschrittliche Turboprop-Triebwerke untersucht, jeweils mit zwei Triebwerken oder vier Triebwerken. Die Entscheidung zugunsten eines fortschrittlichen Turbopropantriebes mit vier Triebwerken fiel aus folgenden Gründen:

  1. Der geringere Kraftstoffverbrauch des Turbopropantriebes gegenüber dem Turbofanantriebes (ca. 20 % weniger) ergibt ein geringeres Kraftstoffunterbringungsvolumen und damit ein kleineres und leichteres Flugzeug. Hierdurch werden die Betriebskosten reduziert und die Manövrierbarkeit verbessert.
  2. Mit dem Turbopropantrieb konnten verschiedene taktische Forderungen besser erfüllt werden (Steilabstieg, Rückwärtsrollen).[96]

Triebwerke[Bearbeiten]

Propeller und Triebwerk des Airbus A400M
Europrop-TP400-Triebwerk auf der ILA 2012

Die A400M verfügt über vier Drei-Wellen-Turboprop-Triebwerk des Typs EPI TP400-D6 mit je 11.000 Wellen-PS. Die Leistung wird durch einen achtblättrigen Ratier-FH-386-Propeller mit 5,34 Metern Durchmesser aus gewobenen Faserverbundwerkstoffen umgesetzt. An der Entwicklung des Turboprop-Triebwerks EPI TP400-D6 sind Rolls-Royce plc, ITP, MTU Aero Engines und Snecma beteiligt. Für die Entwicklung, Herstellung und Betreuung des TP400-D6 wurde von den Partnerfirmen das gemeinsame Unternehmen Europrop International (EPI) gegründet.[97]

Technische Daten:

  • Typ: 3-Wellen-Turboprop
  • Leistung (Uprated): mehr als 8.200 Wellen-kW (11.000 PS)
  • Verdichtungsverhältnis: 25
  • Propellerdurchmesser: 5,3 m
  • Propellerdrehzahl: 840 min−1
  • Gewicht: 1.860 kg (trocken)
  • Länge: 3.500 mm

Die Leistung des Triebwerks wird weltweit nur durch zwei Triebwerke, das schon relativ alte russische Kusnezow NK-12 (unter anderem in der Antonow An-22 und Tupolew Tu-95) und das ukrainische Iwtschenko Progress D-27 (eingebaut in der Antonow An-70) übertroffen. Beide Triebwerke verfügen im Gegensatz zum TP400 über zwei gegenläufige Propeller auf derselben Nabe, so dass kein Gegendrehmoment auf die Tragflächenstruktur wirkt.

Steuerung[Bearbeiten]

Die Triebwerke sind mit einer von BAE Systems und Hispano-Suiza gelieferten FADEC-Steuerung (Full Authority Digital Engine Control) ausgestattet.[94]

Technische Daten[Bearbeiten]

Das Fahrwerk der A400M
Airbus A400M, Umrisse
Kenngröße Daten
Länge: 45,10 m
Flügelspannweite: 42,36 m
Tragflügelfläche: 221,50 m²
Flügelstreckung: 8,12
Tragflächenbelastung:
  • minimal (Leergewicht): 355 kg/m²
  • maximal (maximales Startgewicht): 637 kg/m²
Höhe: 14,70 m
Frachtraumabmessung:
  • Länge: 17,71 m
  • Breite: 4,00 m
  • Höhe: 3,85 m (4,00 m hinter dem Flügel)
Frachtraumvolumen: 340 m³
Leergewicht: 78.600 kg
Maximales Landegewicht: 122.000 kg
Maximales Startgewicht: 141.000 kg
Maximale Nutzlast: 37.000 kg (31.500 kg für einzelne Frachtgüter, z. B. Panzerfahrzeuge)
Maximaler Kraftstoffvorrat: 50,5 t
Höchstgeschwindigkeit:
  • ca. 750 km/h auf 10.000 m Flughöhe
  • 555 km/h auf Meereshöhe
Dienstgipfelhöhe:
  • 12.300 m für Sonderoperationen
  • 11.275 m normal[43]
Flugreichweite:[98]
  • bei voller Nutzlast: 3.300 km
  • bei 30 t Zuladung: 4.535 km
  • bei 20 t Zuladung: 6.390 km
  • Überführungsreichweite: 8.700 km
Minimal benötigte Landebahnlänge: 625 m
Minimal benötigte Startbahnlänge: 940 m
Antrieb: vier TP400-D6-Turboprop-Triebwerke mit je 8.250 kW

Hilfstriebwerk[Bearbeiten]

Das Hilfstriebwerk (APU) und weitere Komponenten der Notstromversorgung liefert die Fa. Hamilton Sundstrand.[99]

Laderaum[Bearbeiten]

Die Fa. Rheinmetall Defence Electronics liefert das Loadmaster Control System. Das System besteht aus einer Arbeitsstation und acht Seitenwand-Lock-Panels. Im Laderaum können bis zu neun militärische Standardpaletten (2,74 m × 2,23 m) zusammen mit 58 an den Seiten sitzenden Soldaten oder bis zu 120 voll ausgestattete Soldaten in vier Reihen transportiert werden. Für eine Medizinische Evakuierung können 66 NATO-Standardkrankentragen mit 25 medizinischen Personal aufgenommen werden. Es können 116 Fallschirmspringer transportiert werden. Für das Absetzen von Fallschirmspringern und um das Verlassen des Fallschirms aus der laminaren Strömung des Flugzeuges zu erleichtern, sind vor den seitlichen Springertüren ausfahrbare Windabweiser angebracht.[28]

Selbstschutzausstattung[Bearbeiten]

Für den taktischen Lufttransport kann in allen deutschen A400M Basisflugzeugen, je nach potenzieller Bedrohung während der Mission, ein Rüstsatz für den Selbstschutz eingebaut werden. Ursprünglich waren für die 60 deutschen Flugzeuge 24 Rüstsätze der Selbstschutzausstattung DASS Step 1 (Defensive Aids Sub-System) geplant. Die deutschen Flugzeuge sollen auch für die Aufnahme eines DIRCM-Systems (Directed Infrared Counter Measures-System) vorbereitet werden.[100]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Airbus A400M – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatEADS: Airbus Military liefert erste A400M an die französische Luftwaffe. 2013.08.01, abgerufen am 2013.08.31.
  2. a b c Royal Air Force übernimmt ihre erste A400M. www.flugrevue.de, 18. November 2014, abgerufen am 18. November 2014.
  3. Craig Hoyle: RIAT: A400M reborn as 'Atlas'. In: Flightglobal.com. 6. Juli 2012, abgerufen am 10. Juli 2012 (englisch): „Airbus Military's A400M transport has been formally named the Atlas by its European customer nations, during a rain-affected ceremony at the Royal International Air Tattoo (RIAT).“
  4. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatRisikomanagement am Beispiel A400M. Strategie & Technik, abgerufen am 18. August 2010 (auf Seite 6).
  5. A400M – Das Testflugzeug MSN001 – Rollout in Sevilla. flugrevue.de, abgerufen am 24. November 2012.
  6. FliegerWeb: Airbus A400M abgehoben
  7. A400M startet in Sevilla zum Erstflug. Flugrevue, 11. Dezember 2009, abgerufen am 15. Februar 2012.
  8. Krischan Förster: Bremens fliegender Grizzly. Weserkurier, 27. November 2010, abgerufen am 15. Februar 2011.
  9. Spiegel online: Pannenprojekt: Airbus liefert ersten A400M aus. Abgerufen am 2. August 2013.
  10. The Aviationist: Airbus A400M tactical airlifter makes combat debut in Mali. 2. Januar 2014, abgerufen am 13. Januar 2014.
  11. Dietmar Seher: Ost-West-Rüstungsprojekt vor dem Scheitern. Berliner Zeitung, 22. Oktober 1997, abgerufen am 26. Oktober 2010.
  12. Hewson, R.: The Vital Guide to Military Aircraft, 2nd ed. Airlife Press, Ltd. 2001
  13. King, J. E./McDonnell Douglas, Long Beach, California: Large Subsonic Transports and Military Aircraft. In: Ahmed Noor, Samuel L. Venneri, et al.: Future Aeronautical and Space Systems
  14. Europe moves to replace Hercules. In: Flight International, Juli 1987. Flightglobal, 25. Juli 1987, abgerufen am 15. Februar 2012 (englisch).
  15. Militärtransporter kommt Airbus teuer zu stehen. Reuters Deutschland, 22. April 2008, abgerufen am 15. Februar 2012: „Die internen Kosten seien um 1,4 Milliarden Euro gestiegen, sagte der für die Airbus-Militärsparte zuständige Carlos Suarez am Dienstag in Sevilla. Die Gesamtkosten des Entwicklungsprogramms wollte er jedoch nicht beziffern. Suarez räumte zudem ein, dass Airbus noch immer Probleme mit den Triebwerken habe.“
  16. Airbus A400M Erstflug erst im zweiten Halbjahr 2009. Aero.de, 24. November 2008, abgerufen am 15. Februar 2012: „Airbus plant den Erstflug des Militärtransporters A400M für das zweite Halbjahr 2009. „Es ist unwahrscheinlich, dass wir den Jungfernflug vorher durchführen werden“, sagte Airbus-Programm-Manager Tom Williams am Montag in einer Stellungnahme. […] Die erste A400M sollte im Oktober 2009 an die französischen Streitkräfte gehen. Dieser Termin ist bereits um sechs Monate verschoben worden – mit Risiko einer Verzögerung um weitere sechs Monate. Die Bundeswehr muss bis 2011 auf den ersten ihrer 60 bestellten A400M warten. Airbus hat die Fertigung des Militärtransporters Anfang des Monats unterbrochen.“
  17. A400M-Technik überfordert Airbus (Version vom 30. Juli 2012 im Webarchiv Archive.today), Financial Times Deutschland, 10. Januar 2009
  18. Welt-Online: MTU beschwört Burgfrieden der A400M-Konstrukteure, abgerufen am 26. Oktober 2010
  19. Hasnain Kazim, Anne Seith: Airbus-Projekt A400M steht auf der Kippe. In: Spiegel online, abgerufen am 3. Februar 2009
  20. J.Flottau: Mission impossible. In: Sueddeutsche online, abgerufen am 3. Februar 2009
  21. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatSascha Lange: Der Airbus A400M vor dem Aus? In: SWP Aktuell 7. Stiftung Wissenschaft und Politik, abgerufen am 10. Dezember 2009 (PDF).
  22. Jens Flottau: Der Pannen-Airbus. In: Süddeutsche Zeitung online, abgerufen am 25. Juli 2009
  23. Spiegel Online: Posse um A400M – Airbus stellt europäischen Regierungen Ultimatum, abgerufen am 23. Januar 2010
  24. Financial Times Deutschland: A400M – Falsch gerechnet (Version vom 16. Januar 2010 im Internet Archive), abgerufen am 23. Januar 2010
  25. Financial Times Deutschland: Airbus-Chef plant Stopp des A400M (Version vom 23. März 2010 im Internet Archive), abgerufen am 23. Januar 2010
  26. vgl. Flottau, Jens: Nach langem Streit – Durchbruch für Militärtransporter A400M, Bei: sueddeutsche.de, abgerufen am 6. März 2010
  27. Die Zeit vom 5. November 2010: Die Finanzierung des A400M steht
  28. a b c Karl Schwarz: Auftrieb für A400M. FlugRevue Januar 2011, S. 52. " Ein ausklappbarer Windabweiser […] sorgt für eine gute Strömung beim Absetzen von Fallschirmspringern."
  29. French Air Force's First A400M Begins Final Assembly. Air Forces Monthly, Februar 2012, S. 11.
  30. First A400M for the French Air Force takes shape in Seville. Airbus Military Press Centre, 14. Februar 2012, abgerufen am 14. Februar 2012 (englisch).
  31. Robert Wall: Airbus Targets A400M Military Airlifter Sales Push at Paris Show. bloomberg.com, 17. Mai 2013, abgerufen am 25. Mai 2013 (englisch).
  32. Craig Hoyle: Turkey's first A400M enters final assembly. Flightglobal.com, 19. Juli 2012, abgerufen am 4. September 2012 (englisch).
  33. Spiegel Online: Piloten verschwiegen Probleme beim Erstflug, abgerufen 25. Januar 2010
  34. Financial Times Deutschland: A400M-Piloten verschweigen Probleme (Version vom 25. Januar 2010 im Internet Archive), abgerufen 25. Januar 2010
  35. A400M erhält eingeschränkte zivile Zulassung. Aero.de, 9. Mai 2012, abgerufen am 10. Mai 2012.
  36. a b Nicole Nocon: Superstar der Lüfte landet in der Lausitz. In: Lausitzer Rundschau. 23. Mai 2012, abgerufen am 23. Mai 2012: „In den nächsten Tagen wird Airbus Military seine Militärtransporter A400M in Drewitz dem Praxistest unterziehen.“
  37. A400M-Tests in Brandenburg beendet. Airliners.de, 24. Mai 2012, abgerufen am 24. Mai 2012.
  38. Airbus bricht Tests vom A400M in Drewitz ab. Lausitzer Rundschau, 23. Mai 2012, abgerufen am 24. Mai 2012.
  39. Craig Hoyle: A400M refuelled in flight for first time. In: Flightglobal.com. 5. Dezember 2013, abgerufen am 6. Dezember 2013 (englisch): „An Airbus Military A400M has received fuel in-flight for the first time, with one of the programme's three development aircraft having achieved the milestone behind a French air force Dassault-Breguet C160 Transall. […] This follows an extensive rewriting process, which was initiated following early trials performed behind a Vickers VC10 tanker in 2010.“
  40. Beth Stevenson: A400M undergoes tanker test campaign. In: Flightglobal.com. 28. August 2014, abgerufen am 1. September 2014 (englisch): „The A400M performed 33 dry contacts over five flights. The transport also transferred 18.6t of fuel to a Hornet during 35 wet contacts, Airbus adds.“
  41. A400M Flight Test Prototypes. Airliners.net Forum, 4. Januar 2010, abgerufen am 26. Januar 2012
  42. Craig Hoyle: Second A400M takes off. Flightglobal, 9. April 2010, abgerufen am 14. Februar 2012 (englisch).
  43. a b c Karl Schwarz: Zivile Zulassung in Sicht – A400M-Testprogramm läuft auf vollen Touren. FlugRevue, Januar 2012, S. 54ff.
  44. Flugrevue.de: Kälte-Erprobung in Hamburg
  45.  Fifth A400M Flown. In: Air International. Key Publishing, Stamford Februar 2012, ISSN 0306-5634, S. 9.
  46. Flugrevue.de: Fünfte A400M startet zum Erstflug, abgerufen am 21. Dezember 2011
  47. a b Jean-Michel Guhl: Airbus Military begins final assembly of the first production A400M for France. Latinaero.com, 23. November 2011, abgerufen am 26. Januar 2012.
  48. a b Craig Hoyle: A400M thrusting forward. Flightglobal.com, 11. Dezember 2009, abgerufen am 26. Januar 2012.
  49. http://www.a400m.com/PressCenter/LatestNews/TabId/176/ArtMID/681/ArticleID/291/Airbus-Military-liefert-erste-A400M-an-die-franz246sische-Luftwaffe.aspx
  50. a b c d e David Donald: Airbus Gears Up To Deliver RAF’s First A400M. AIN online, 11. Juli 2014, abgerufen am 16. Juli 2014.
  51. Airbus Military A400M receives full civil type certification from EASA. AIRBUS Pressenachricht, abgerufen am 12. April 2013.
  52. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatUlrich Rapreger: Erstflug des A400M-Serienflugzeuges. www.esut.de, April 2013, S. 53-54, abgerufen am 13. Dezember 2013.
  53. Christian Dewitz: Flugzeug mit Flügel- der Airbus A400M. bundeswehr-journal, 4. August 2013, abgerufen am 13. Dezember 2013.
  54. a b Christian Schmidt: Termingerechte Auslieferung des Airbusses A400M an die deutsche Luftwaffe. www.tobias-lindner.de, 9. Dezember 2013, abgerufen am 13. Dezember 2013.
  55. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/luftwaffe-bekommt-transportflieger-a400m-spaeter-als-geplant-a-938546.html
  56. FlugRevue Juli 2008, S. 46–50, Europas neuer Lademeister
  57. RP-Online:Einigung bei Zusatzkosten für A400M, abgerufen 29. März 2010
  58. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formattagesschau.de: Nur noch 40 Militärtransporter für die Bundeswehr. Abgerufen am 31. Januar 2011.
  59. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatEADS Space Transportation: EADS Pressemitteilung. Abgerufen am 31. Juli 2013.
  60. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formataero.de Luftfahrtnachrichten: London streicht Flugzeuge aus A400M-Auftrag. Abgerufen am 30. März 2010.
  61. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatReuters: Südafrika bestellt als erstes Land Militärtransporter A400M ab. Abgerufen am 5. November 2009.
  62. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Formathttp://www.nst.com.my/: Air force gets up-close with future. Abgerufen am 16. April 2012.
  63. Jürgen K.G. Rosenthal: Airbus A400M „ATLAS“ im Dienst für die Armée de l‘ Air. Hardthoehenkurier, 14. April 2014, S. 40, abgerufen am 9. Mai 2014.
  64. EATC: Touraine ist zrück. EATC, 19. September 2014, abgerufen am 19. September 2014 (englisch).
  65. Christian Schubert: Erster Airbus-Transporter geht an Frankreich. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung (online). 30. September 2013, abgerufen am 30. September 2013.
  66. Armée de l´Air: ET 1/61 Touraine mit A400M wieder aufgestellt. www.flugrevue.de, 18. September 2014, abgerufen am 19. September 2014.
  67. Craig Hoyle: First French personnel to begin A400M training. In: Flightglobal. 23. Januar 2013, abgerufen am 23. Januar 2013 (englisch): „An initial cadre of maintenance personnel will receive training in supporting the type from 28 January at the International Training Centre at Airbus Military's San Pablo site near Seville, the French air force says. Its first pilots to convert to the Atlas will undergo instruction in Toulouse from 4 February, before receiving further training in Spain, it adds.“
  68. Anthony Osborne: Germany, France To Embark On Joint A400M Training. aviationweek.com, 1. Oktober 2013, abgerufen am 19. September 2014 (englisch).
  69. Craig Hoyle: French Mali mission gives A400M operational debut. In: Flightglobal.com. 6. Januar 2014, abgerufen am 6. Januar 2014 (englisch): „Performed from Orléans air base on 29 December 2013, with the service’s second of an eventual 50 A400Ms, the 6h 40min sortie also involved taking French defence minister Jean-Yves Le Drian to the African state, as part of a tour also involving him visiting Chad and Niger.“
  70. First Turkish A400M Going Through Acceptance Tests. Abgerufen am 7. April 2014.
  71. a b Airbus Defence and Space: Türkei akzeptiert ihre erste A400M. www.defense.gouv.fr, 5. April 2014, abgerufen am 14. August 2014.
  72. Craig Hoyle: No tanker role for UK A400Ms. In: Flightglobal.com. 15. März 2013, abgerufen am 25. April 2013 (englisch): „'The Ministry of Defence has recently refreshed its study into requirements for air-to-air refuelling capability,' Dunne said on 14 March. 'This concluded that [the A330] Voyager will meet all requirements; therefore, there is no need for an air-to-air refuelling capability by the A400M Atlas.'“
  73. Thomas Wiegold: A400M: Blick auf den künftigen deutschen Heimatflughafen. Augen geradeaus! (Blog), 6. September 2012, abgerufen am 6. September 2012: „Trotz erneuter technischer Probleme bei der Auslieferung des neuen Transportfliegers A400M (die allerdings vermutlich die deutsche Luftwaffe nicht betreffen werden) zeigt sich der künftige Transportflieger schon mal am geplanten Heimatstandort: Beim Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf landete heute erstmals eine A400M, eine der fünf Testmaschinen.“
  74. Ralf E. Krüger: Bundeswehr baut Standort Wunstorf mit 405 Millionen Euro für Transporter A400M aus. In: Mindener Tageblatt. 7. September 2012, abgerufen am 7. September 2012.
  75. Michael Gubisch: ILA: Elbit to supply protection system for Luftwaffe A400M. In: Flightglobal.com, 22. Mai 2014, abgerufen am 23. Mai 2014 (englisch): „Germany’s Bundeswehr has selected Elbit Systems’ J-MUSIC countermeasure equipment for its ordered Airbus A400M transport fleet.“
  76. Deutscher Bundestag: Bundeswehr – Einsatzarmee im Wandel; Antwort der Bundesregierung auf die große Anfrage der Fraktion der SPD. Drucksache 17/13254. http://dipbt.bundestag.de/dip21.web/bt, 24. April 2013, S. 142, abgerufen am 23. Dezember 2013.
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  78. Los recortes de Defensa en el programa de armamento: del Eurofighter al NH-90. In: libertaddigital.com. 23. Mai 2013, abgerufen am 24. Mai 2013 (spanisch).
  79. Dominic Perry: First production A400M makes maiden flight. In: Flightglobal.com. 7. März 2013, abgerufen am 17. März 2013 (englisch): „Aircraft MSN7 took off from Airbus's San Pablo facility near Seville at 11:48 local on 6 March and returned to the site after a flight lasting 5h 42min.“
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