Programmierspiel

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Ein Programmierspiel ist ein Computerspiel, bei dem der Spieler keinen direkten Einfluss auf den Spielverlauf hat, sondern statt dessen ein Computerprogramm in einer domänenspezifischen Programmiersprache schreibt, das die Steuerung der Spielfigur, üblicherweise ein Roboter, Panzer oder eine Bakterie, übernimmt.

Die Spielfiguren kämpfen dann autonom in „Arenen“ gegeneinander und versuchen sich gegenseitig zu zerstören, bis nur noch eine übrig bleibt. Der Spieler, der das beste Programm geschrieben hat, gewinnt. Allerdings gibt es normalerweise keine „eierlegende Wollmilchsau“: Programme, die bestimmte Strategien verfolgen und mit dieser bestimmte Programm-Typen leicht schlagen, sind wiederum selbst anfällig für andere Strategien, so zum Beispiel die „Replikatoren“, „Bomber“ und „Scanner“ in Core War (vgl. Schere-Stein-Papier-Prinzip).

Bedeutende Programmierspiele sind Core War, Crobots, Robocode, Robot Battle, Robowar und TORCS.

[Bearbeiten] Programmierspiele als Lernspiele

Programmierspiele haben oft das Ziel Anfängern eine Programmiersprache näher zu bringen und das Schreiben von optimiertem Code zu fördern. Üblicherweise sind die einzelnen Programmabläufe zeitlich begrenzt so das in einem kurzen Zeitrahmen möglichst optimale Abläufe geschrieben werden müssen.

Da die Befehle zum steuern der Spielfigur begrenzt sind lassen sich die Programmiersprachen in einem vereinfachten Umfeld erlernen. Beispiele für solche Spiele sind: Robocode (Java), Crobots (C), Marvin's Arena (C#, VB.NET, C++).

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