Prometheum

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Prometheum
Prometheum chrysanthum

Prometheum chrysanthum

Systematik
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Steinbrechartige (Saxifragales)
Familie: Dickblattgewächse (Crassulaceae)
Unterfamilie: Sempervivoideae
Tribus: Sedeae
Gattung: Prometheum
Wissenschaftlicher Name
Prometheum
(A.Berger) H.Ohba

Prometheum ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Der botanische Name der Gattung leitet sich von Prometheus ab, der den Menschen nach der griechischen Mythologie das Feuer gebracht haben soll. Manche Autoren[1]. verweisen auf die blutroten Blüten von Prometheum pilosum. Alwin Berger, der Urheber des Namens dachte aber eher daran, dass diese Arten - wie Prometheus - an Felsen im Kaukasus "geschmiedet" seien[2].

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Arten der Gattung Prometheum sind ausdauernde oder ein- bis zweijährige hapaxanthe krautige Pflanzen die für gewöhnlich dicht und fein drüsig-flaumhaarig sind. Ihre dichten Rosetten sind abgeflacht-kugelförmig mit sitzenden, wechselständig angeordneten, sukkulenten Laubblättern, die flach bis halb stielrund und länglich bis verkehrt eiförmig-spatelig sind.

Der endständige oder seitliche, in der Regel kräftige Blütenstand wird bis zu 25 Zentimeter lang, ist zymös oder ebensträußig und besteht aus zwei bis zahlreichen, manchmal gabeligen, Wickeln. Jede der kurz gestielten, fünfzähligen Blüte hat eine für gewöhnlich winzige Braktee. Die Kelchblätter sind breit sitzend. Die gelben, cremeweißen, rosafarbenen oder roten Kronblätter sind auf weniger als der Hälfte ihrer Länge miteinander verwachsen. Die Kronzipfel sind ausgebreitet bis fast aufrecht.

Die Frucht ist eine Balgfrucht. Die darin enthaltenen Samen sind länglich-eiförmig und gerippt.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Prometheum ist im Norden Griechenlands, in der Türkei, in Armenien, im Kaukasus und im Norden Irans in für gewöhnlich großen Höhenlagen verbreiten. Nach Henk 't Hart (1944–2000) besteht die Gattung Prometheum aus den Arten:[3]

Nachweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. Crassulaceae (Dickblattgewächse). Eugen Ulmer, Stuttgart 2003, ISBN 3-8001-3998-7, S. 212–218.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg/New York 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 191-192
  2. A. Berger: Crassulaceae. In: Adolf Engler u. Prantl: Die natürlichen Pflanzenfamilien. 2. Auflage, Band 18a, Seite 459, 1930
  3. Henk 't Hart: Prometheum. In: Urs Eggli: Sukkulenten-Lexikon Band 4. Crassulaceae (Dickblattgewächse). 2003, S. 212–218
  4. Jaakko Jalas, Juha Suominen, Raino Lampinen, Arto Kurtto: Atlas florae europaeae. Band 12 (Resedaceae to Platanaceae). Seite 117, Helsinki 1999. ISBN 951-9108-12-2

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Prometheum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien