Prostacyclin-Rezeptor
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Prostacyclin-Rezeptor | ||
|---|---|---|
|
— |
||
| Größe | 383 Aminosäuren | |
| Struktur | multipass Rezeptor | |
| Bezeichner | ||
| Gen-Name | PTGIR | |
| Externe IDs | OMIM: 600022 UniProt: P43119 | |
| Vorkommen | ||
| Übergeordnetes Taxon | Wirbeltiere[1] | |
Der Prostacyclin-Rezeptor (oder abgekürzt: IP-Rezeptor) ist ein zellmembranständiger G-Protein-gekoppelter Rezeptor in Wirbeltieren, der die Wirkungen des Prostacyclins vermittelt. Er gehört zu der Obergruppe der Prostaglandin-Rezeptoren.
Er vermittelt u. a. folgende Wirkungen des Prostacyclins:
- die schmerzverstärkende Wirkung des Prostacyclins an sensiblen Nerven (wie der EP1-Rezeptor die schmerzverstärkende Wirkung des PGE2 vermittelt).
- die Hemmung der Säuresekretion des Magens (wie der EP3-Rezeptor für das PGE2).
- die Hemmung der Kontraktion glatter Gefäßmuskelzellen.
- in Thrombozyten die Hemmung der Thrombusbildung.

