Prostacyclin-Rezeptor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Prostacyclin-Rezeptor
Eigenschaften des menschlichen Proteins
Masse/Länge Primärstruktur 383 Aminosäuren
Sekundär- bis Quartärstruktur multipass Rezeptor
Bezeichner
Gen-Name PTGIR
Externe IDs
Vorkommen
Übergeordnetes Taxon Wirbeltiere[1]

Der Prostacyclin-Rezeptor (oder abgekürzt: IP-Rezeptor) ist ein zellmembranständiger G-Protein-gekoppelter Rezeptor in Wirbeltieren, der die Wirkungen des Prostacyclins vermittelt. Er gehört zu der Obergruppe der Prostaglandin-Rezeptoren.

Er vermittelt u. a. folgende Wirkungen des Prostacyclins:

  • die schmerzverstärkende Wirkung des Prostacyclins an sensiblen Nerven (wie der EP1-Rezeptor die schmerzverstärkende Wirkung des PGE2 vermittelt).
  • die Hemmung der Säuresekretion des Magens (wie der EP3-Rezeptor für das PGE2).
  • die Hemmung der Kontraktion glatter Gefäßmuskelzellen.
  • in Thrombozyten die Hemmung der Thrombusbildung.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Homologe bei OMA

Weblinks[Bearbeiten]