Quick (Geldkarte)
Quick von Paylife Bank GmbH ist die österreichische Elektronische Geldbörse. Quick ermöglicht das Zahlen kleiner Geldbeträge ohne Unterschrift und ohne PIN-Code Eingabe mittels Chipkarte.
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Zahlen zu Quick [Bearbeiten]
Karten mit Quick Funktion (Stand 2012) [1]
- 8,5 Mio. Bankomatkarten [2]
- Rund 490.000 Quick Wertkarten
Quick Zahlungen (2012) [3]
- Rund 26,45 Mio. Transaktionen
- Rund EUR 110 Mio. Umsatz
Karten [Bearbeiten]
Quick ist heute auf allen österreichischen Maestro-Karten vertreten. Dazu kommen noch die nicht-kontobezogenen Wertkarten, die von PayLife Bank GmbH entweder in neutraler Form (Quick-Wertkarten) oder im Design eines Partnerunternehmens (sogenannte Affinity-Wertkarten) ausgegeben werden. Ebenso können zusätzliche Quick-Chips in Unternehmensausweisen integriert werden. Zusätzlich gibt es bereits rund 200.000 edu.cards (ein elektronischer Schülerausweis mit Quick Zahlungsfunktion).[4]
Die Ladung von Quick ist bei rund 7.700 Bankomaten und bankeigenen Foyerautomaten (Stand Ende 2011) möglich. Der maximale Ladebetrag beträgt 400 €. Eine Ladetransaktion findet immer online statt, der Ladebetrag wird dem Karteninhaber, der die Ladung vornimmt, angelastet und einem Pool-Konto gutgeschrieben.
Die Zahlung mit Quick erfolgt heute bei über 68.000 PayLife Bankomat-Kassen sowie an rund 20.000 Quick Terminals. [5] Die Begrenzung der Zahlung ist der geladene Betrag. Zahlungstransaktionen werden offline vorgenommen, der Zahlungsbetrag wird vom Chip abgebucht und im Zahlungsterminal gespeichert. Die Umsatzeinreichung durch den Quick-Akzeptanten erfolgt über Leitung oder mittels spezieller Einreichkarten. Der Zahlungsbetrag wird dem Pool-Konto angelastet und dem Akzeptanten gutgeschrieben.
Quick wird als Zahlungsmittel angenommen
- von allen PayLife Bankomat-Kassen (meist parallel zu anderen bargeldlosen Zahlungsmitteln wie Debit- und Kreditkarten).
- von öffentlich zugänglichen Automaten wie Parkscheinautomaten, Zigarettenautomaten (besonders seit der Einführung der verpflichtenden Altersüberprüfung 2007), an rund 2.200 SB-Waschmaschinen im gemeinnützigen Wohnbau [4], Getränkeautomaten, Kopierern, etc. [6]
- in geschlossenen Bereichen wie Produktionsbetrieben, Geldinstituten, Schulen, Universitäten, Krankenhäusern, etc.
Seit 2011 stellen jedoch einige Betriebe auf neue Terminals um, die keine Quick-Zahlungen mehr ermöglichen, weil sie nur von wenigen Kunden genutzt worden sei.
Kartenvarianten [Bearbeiten]
Es gibt die Quick Zahlungsfunktion auf verschiedenen Kartentypen:
- auf allen österreichischen Maestro Bankomatkarten
- als Quick Wertkarte: Die Quick Wertkarte kann man bis zum aufgedruckten Ablaufdatum immer wieder mit dem gewünschten Betrag bis max. EUR 400,- beladen und verwenden. Quick Wertkarten sind anonym und übertragbar. Quick Wertkarten bekommt man im PayLife Online Shop, bei den österreichischen Banken oder direkt bei PayLife. [9]
- auf der edu.card: vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur ausgegebener Schülerausweis. Die edu.card ist verwendbar für Quick-Zahlungen in der Kantine, am Kopierer, etc., für Zutrittsberechtigungen (z.B. für EDV-Räume), für Entlehnungen in der Bibliothek, für die Elektronische Signatur und als Freifahrtsfunktion in Kooperation mit den Verkehrsbetrieben.
- als Affinity Wertkarte: Von Unternehmen ausgegebene Karten. Mögliche Funktionen sind: Quick-Zahlungskarte, Mitarbeiterausweis, Lichtbildausweis, Zutrittsberechtigungskarte [10]
Quick kontaktlos [Bearbeiten]
Am 27. September 2012 präsentierte PayLife mit Quick NEU eine Hybridkarte, mit der man sowohl durch Stecken der Karte als auch kontaktlos bezahlen kann. Die kontaktlose Quick Wertkarte ermöglicht das einfache, sekundenschnelle und sichere Bezahlen von Beträgen bis maximal 400 Euro. Das Laden der Quick Karte ist an jedem Bankomaten, Foyer-Geldausgabeautomaten in den Banken und an Quick-Ladestationen mit einem Betrag bis zu maximal 400 Euro möglich. Dabei steckt man zuerst die Maestro-Bankomatkarte und wählt die Funktion „andere Karte laden“. In Zukunft soll die kontaktlose Quick-Wertkarte auch übers Internet, am Mobiltelefon oder an PayLife-Bankomat-Kassen geladen werden können. Beim Bezahlen mit Quick benötigt man keinen PIN-Code und keine Unterschrift, unabhängig davon, ob es sich um eine Kontaktlos-Transaktion handelt oder ob eine Transaktion durch Stecken der Karte getätigt wird. Ab Mitte des Jahres 2013 werden rund 3 Mio. österreichische Bankomat-Karten im Zuge des regulären Kartentausches mit Quick kontaktlos ausgestattet. Seit der Einführung von Quick kontaktlos gab es bis Ende 2012 mit mehr als 9.000 Quick-kontaktlos-Karten bereits rund 100.000 Kontaktlos-Transaktionen. [11] [12]
Quick im Internet [Bearbeiten]
Unter dem Namen @Quick läuft die Bezahlung mit dieser Elektronischen Geldbörse im Internet und wird von den führenden österreichischen E-Payment-Anbietern unterstützt, doch nur wenige Webshops bieten @Quick als Zahlungsmittel an, da monatliche Gebühren vom Händler an den Betreiber Paylife zu entrichten sind, während die Verbreitung von Chipkartenlesern in Österreich noch gering ist, wobei jedes handelsübliche Gerät verwendet werden kann.
Voraussetzung zur Verwendung ist neben einem handelsüblichen Chipkartenleser die Installation eines kostenlosen @Quick-Plugins. Durch die laufenden Chipkartenleser-Sonderaktionen zur Verbreitung der Bürgerkarte in Österreich haben immer mehr Leute die technischen Voraussetzungen, um @Quick zu verwenden.
Vergleichbare Systeme in anderen Ländern [Bearbeiten]
In anderen Ländern existieren viele vergleichbare Systeme einer elektronischen Geldbörse, die jedoch weder untereinander noch mit dem österreichischen System kompatibel sind.
Weblinks [Bearbeiten]
- [5]
- Homepage von Quick
- Screenshots einer @Quick-Bezahlung
- Downloadseite des @Quick-Plugins für Mozilla Firefox oder Internet Explorer
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ PayLife: PayLife in Zahlen, Zugriff am 19. Februar 2013
- ↑ futurezone.at: www.futurezone.at Paylife: Ohne Bargeld in 0,6 Sekunden bezahlen
- ↑ PayLife: PayLife in Zahlen, Zugriff am 19. Februar 2013
- ↑ quick.at: www.quick.at Quick in Zahlen
- ↑ derStandard.at: www.derstandard.at - Zahlen in 0,6 Sekunden: Paylife startet kontaktloses Bezahlen, Zugriff am 20. März 2012
- ↑ quick.at: [1], Zugriff am 6. August 2012
- ↑ ÖBB stellen Quick-Zahlung ein, der Standard vom 21. Februar 2011
- ↑ Keine Quick-Funktikon mehr bei neuen Kassen-Systemen, Konsument
- ↑ quick.at: [2], Zugriff am 11. Februar 2013
- ↑ quick.at: [3], Zugriff am 6. August 2012
- ↑ derStandard.at: www.derstandard.at - Zahlen in 0,6 Sekunden: Paylife startet kontaktloses Bezahlen, Zugriff am 11. Februar 2013
- ↑ www.paylife.at: – Pressemitteilung: PayLife startet mit umfassendem Kontaktlos-Angebot, Zugriff am 11. Februar 2013