Rama dama
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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Rama dama |
| Originaltitel: | Rama dama |
| Produktionsland: | Deutschland |
| Erscheinungsjahr: | 1991 |
| Länge: | 107 Minuten |
| Originalsprache: | deutsch |
| Altersfreigabe: | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie: | Joseph Vilsmaier |
| Drehbuch: | Martin Kluger, Joseph Vilsmaier |
| Produktion: | Joseph Vilsmaier |
| Musik: | Norbert Jürgen Schneider |
| Kamera: | Joseph Vilsmaier, Otto Kirchhoff |
| Schnitt: | Ingrid Broszat |
| Besetzung | |
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Rama dama ist ein im Jahr 1991 erschienener deutscher Spielfilm, der das harte Leben der alleingelassenen Ehefrauen und Mütter nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschreibt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Während ihr Ehemann Felix an der Ostfront kämpft, werden die Wohnung und der Frisörsalon von Kati Zeiler ausgebombt, während sie mit ihrer kleinen Tochter in einem Hochbunker ist. Zusammen mit ihrer Tochter flieht sie aufs Land und bekommt dort ein weiteres Mädchen, während amerikanischene Soldaten gerade das Dorf besetzen.
Nach dem Krieg schlägt sie sich mit ihren beiden Kindern als Straßenbahnschaffnerin und Trümmerfrau durch das Leben im zerstörten München. Wenn Züge mit Heimkehrern im Münchner Hauptbahnhof ankommen, steht sie mit vielen anderen Frauen auf dem Bahnsteig. Sie hat dabei ein Foto ihres Mannes in der Hand. Dort lernt sie auch Hans Stadler kennen, der vorgibt, mit ihrem Mann in einem Lager gewesen zu sein. Stadler, der früher in der Nähe in einem Haus, das jetzt zerstört ist, gewohnt hat, baut sich im Hof von Kati eine behelfsmäßige Unterkunft.
Nach und nach sind immer weniger Frauen auf dem Bahnsteig. Nur Kati hält weiter das Foto hoch. Die Hoffnung auf Rückkehr ihres verschollenen Mannes sinkt daher mit jedem Tag. Sie lernt Hans näher kennen und lieben und ihr Leben kommt wieder in geregelte Bahnen. Die ältere Tochter sagt schon Vati zu Hans.
Doch eines Tages kehrt Katis vermisst geglaubter Mann Felix plötzlich zurück. Sie muss sich für einen der beiden Männer entscheiden. Aus Treue entscheidet sie sich für ihren Mann und gegen ihre neue Liebe.
[Bearbeiten] „rama dama“
Den Ausspruch „rama dama“ prägte der damalige Münchener Oberbürgermeister Thomas „Dammerl“ Wimmer. Diese Aufforderung in bayrischer Mundart bedeutet auf Hochdeutsch etwa „aufräumen tun wir“. OB Wimmer forderte damit die Bevölkerung auf, die Trümmer der zusammengestürzten Ruinen des Zweiten Weltkrieges wegzuräumen. Auch heute noch wird im bayrischen Sprachraum eine öffentlich organisierte Veranstaltung, bei der (meist unter Mitwirkung der Bevölkerung) in der Natur Müll aufgesammelt wird, oft als "Rama dama"-Aktion bezeichnet.
[Bearbeiten] Sonstiges
Die im Film gezeigte Geburt war echt. Das Kind, Theresa Vilsmaier, ist die Tochter von Hauptdarstellerin Dana Vávrová und Regisseur Joseph Vilsmaier.
[Bearbeiten] Weblinks
- Rama dama in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Rama dama bei Filmportal.de
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