Readiness-Code

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Übersicht

Readiness-Code (englisch für „Bereitschaftscode“) oder Prüfbereitschaftstest ist Bestandteil der Motorelektronik bei allen Fahrzeugen mit OBD. Nicht alle abgasrelevanten Baugruppen eines Fahrzeuges können unter jeder Betriebs- bzw. Fahrbedingung überwacht werden. Der Readiness-Code besteht aus einem Binärcode mit 12 Stellen (die 12. Stelle ist hierbei unbenutzt). Eine „0“ steht für Baugruppe geprüft oder nicht verbaut und eine „1“ für nicht geprüft.

Folgende Baugruppen sind in den Readiness-Code eines Ottomotors eingebunden: unbenutzt, übrige Systeme, Kraftstoffsystem, Aussetzererkennung, Abgasrückführung, Lambdasondenheizung, Lambdasonde, Klimaanlage, Sekundärluftsystem, Tankentlüftungssystem, Katalysator-Heizung, Katalysator.

Der Readiness-Code kann mit einem geeigneten Gerät („Diagnose-Tester“ oder Fahrzeugdiagnosesystem) ausgelesen werden und dient dazu zu erkennen, ob alle abgasrelevanten Baugruppen des Fahrzeuges im Rahmen der OBD überprüft worden sind. Die Abfrage des Readiness-Codes ist Bestandteil der Abgasuntersuchung an einem Fahrzeug mit OBD.

Literatur[Bearbeiten]

  • Werner Zimmermann und Ralf Schmidgall: Bussysteme in der Fahrzeugtechnik – Protokolle, Standards und Softwarearchitektur. Vieweg+Teubner, 4. Auflage, 2010, ISBN 978-3-8348-0907-0