Register (Druck)

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Als Register wird der Passer von Vorder- zu Rückseite im Druckprozess bezeichnet. Dazu gehört zum Beispiel, dass der Stand der Pagina, des Satzspiegels oder anderer Elemente auf beiden Seiten gleich sind. Kontrolliert wird das Register beim Drucken, indem die Seite gegen das Licht gehalten wird und somit der Stand des entsprechenden Elementes durch das Papier (Bogen) hindurch betrachtet werden kann. Praktisch wirkt sich Registerhaltigkeit dahin aus, dass alle Elemente des Satzspiegels, insbesondere die Zeilen eines Buches exakt übereinander liegen. Vor allem, wenn das Papier nur geringe Opazität hat (z. B. beim Dünndruck) wird so ein gleichbleibender Grauwert der Seiten gewährleistet.

Durch die Digitalisierung des kompletten Druckvorganges, vom Schreiben des Textes bis hin zur fertig belichteten Druckvorlage, stellt sich für das etablierte Druckgewerbe das Problem, dass die eigenen Qualitätsvorstellungen nur unzureichend durch gängige Softwarelösungen zu ersetzen sind. Besonders erschwerend kommt hinzu, dass kommerzielle Anbieter von Software im Printbereich oft nicht die finanziellen Mittel besitzen, um teure Lösungen zu implementieren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Philipp Luidl: Typographie. Herkunft, Aufbau, Anwendung. 2. Aufl. Schlütersche Verlagsanstalt, Hannover 1996, ISBN 3-87706-290-3, S. 86-89

Weblinks[Bearbeiten]