Reinhold Lepsius

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Reinhold Lepsius in seinem Münchner Atelier im Jahre 1892

Ludwig Richard Reinhold Lepsius (* 14. Juni 1857 in Berlin; † 16. März 1922 ebenda) war ein vor dem Ersten Weltkrieg bekannter Porträtmaler der Berliner Sezession, er gilt als Vertreter des deutschen Impressionismus.

Leben[Bearbeiten]

Reinhold Lepsius war der Sohn des Ägyptologen Karl Richard Lepsius, der Professor an der Berliner Universität und Direktor des von ihm begründeten Ägyptischen Museums in Berlin war.

Viele seiner Werke müssen – durch den Zweiten Weltkrieg – als verschollen gelten. Bekannt sind noch seine Bildnisse des Archäologen Ernst Curtius und des Philosophen Wilhelm Dilthey. Lepsius malte als einer der Ersten offen nach Photographien. Seine Bekanntschaft und Verehrung des Dichters Stefan George, der Lesungen im Salon der Lepsius abhielt, ist heute lebendiger in Erinnerung als seine Bilder.

Lepsius war verheiratet mit der Malerin Sabine Lepsius, geborene Graef (1864–1942).

Literatur[Bearbeiten]

  • Annette Dorgerloh: Das Künstlerehepaar Lepsius. Zur Berliner Porträtmalerei um 1900. Akademie Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-05-003722-9.
  • Sabine Lepsius: Stefan George. Geschichte einer Freundschaft. Die Runde, Berlin 1935.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Reinhold Lepsius – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien