Rheumatologie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Rheumatologie ist eine Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Diagnose und Therapie von meist chronischen Krankheiten beschäftigt. Mittlerweile werden rund 400 Erkrankungen zum Rheumatischen Formenkreis gezählt. Man unterscheidet dabei im Wesentlichen chronisch-degenerative Erkrankungen wie Arthrosen, die üblicherweise von Orthopäden oder Orthopäden mit Zusatzbezeichnung Rheumatologie von chronisch-entzündlichen Erkrankungen, die von Internisten oder von Internisten mit Zusatzbezeichnung Rheumatologie behandelt werden.

Ursachen nicht-entzündlicher rheumatischer Erkrankungen sind meist Folge von Alterungs- bzw. Verschleißerscheinungen oder Verletzungen. Bei der Mehrzahl entzündlich-rheumatischer Erkrankungen handelt es sich um Autoimmunerkrankungen. Der früher verwendete Sammelbegriff „Rheumatismus“ bezeichnet keine Erkrankung einer bestimmten Ursache.

Literatur[Bearbeiten]

Villiger, Peter Matthias [Hrsg.]; Aeschlimann, André: Rheumatologie in Kürze : klinisches Basiswissen für die Praxis ; 30 Tabellen, 2., komplett überarb. und erw. Aufl., Thieme, Stuttgart, New York 2006, ISBN 978-3-13-112432-6

Weblinks[Bearbeiten]