Rheumatologie

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Die Rheumatologie ist eine Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Diagnose und Therapie von meist chronischen Krankheiten beschäftigt. Mittlerweile werden rund 400 Erkrankungen zum Rheumatischen Formenkreis gezählt.

Ursachen[Bearbeiten]

Ursachen der rheumatischen Erkrankungen sind meist Auto-Immunerkrankungen, auch als Folgen von Verschleißerscheinungen. Die Mehrzahl der rheumatischen Erkrankungen, insbesondere die Autoimmunerkrankungen, gehen mit Entzündungsprozessen einher. Der früher verwendete Sammelbegriff Rheumatismus bezeichnet keine Erkrankung einer bestimmten Ursache.

Erscheinungsformen[Bearbeiten]

Rheumatische Erkrankungen machen sich meist durch

bemerkbar.

Beispielhaft sind hier die rheumatoide Arthritis (auch chronische Polyarthritis) und die Polychondritis (RP), der Morbus Bechterew und der Lupus erythematodes (SLE) zu nennen.

Andere rheumatische Erkrankungen führen zu Schmerzen ohne systemisch nachweisbare Entzündungsaktivität, beispielsweise infolge von Abnutzungserscheinungen wie bei der Arthrose oder Stoffwechselstörungen wie bei der Osteoporose.

Literatur[Bearbeiten]

Villiger, Peter Matthias [Hrsg.]; Aeschlimann, André: Rheumatologie in Kürze : klinisches Basiswissen für die Praxis ; 30 Tabellen, 2., komplett überarb. und erw. Aufl., Thieme, Stuttgart, New York 2006, ISBN 978-3-13-112432-6

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]