Rikken Seiyūkai

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Parteizentrale, um 1930

Rikken Seiyūkai (jap. 立憲政友会, dt. etwa: „Freunde der verfassungsmäßigen Regierung“ bzw. „Konstitutionelle Vereinigung politischer Freunde“), oft zu Seiyūkai abgekürzt, war von ihrer Gründung im Jahre 1900 durch den Politiker Itō Hirobumi bis zu ihrer Auflösung und Vereinigung mit anderen Parteien zum Einparteiensystem des Taisei Yokusankai im Jahr 1940 die führende japanische Partei. Die Partei wurde von Itō gegründet, um seine Machtbasis zu begründen und stellte zahlreiche Premierminister - darunter 1918 den ersten „Bürgerlichen“ Hara Takashi - und Minister. Sie vertrat dabei liberale Ziele und förderte den parlamentarischen Einfluss auf die Regierung. Gleichzeitig agierte sie für die Interessen des Großgrundbesitzes und weniger großer Unternehmen. Seit 1932 verringerte sich ihr Einfluss durch Flügelkämpfe.