Rio Pará

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Rio Pará
Der Rio Pará mit der Insel Marajó zwischen Amazonasmündung im NW und der Mündung des Tocantins im SO

Der Rio Pará mit der Insel Marajó zwischen Amazonasmündung im NW und der Mündung des Tocantins im SO

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Bundesstaat Pará, Brasilien
Flusssystem TocantinsVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_falsch
Abfluss über Baía de Marajó → AtlantikVorlage:Infobox Fluss/QUELLE_fehltVorlage:Infobox Fluss/QUELLHÖHE_fehlt
Mündung in die Baía de Marajó-1.7287110456248-49.176177978516Koordinaten: 1° 43′ 43″ S, 49° 10′ 34″ W
1° 43′ 43″ S, 49° 10′ 34″ W-1.7287110456248-49.176177978516
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Länge ca. 200 kmdep1Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlenVorlage:Infobox Fluss/EINZUGSGEBIET_fehlt
Satellitenbild Amazonasmündung,der Rio Para verläuft auf dem Bild unten von der Mitte nach rechts.

Satellitenbild Amazonasmündung,
der Rio Para verläuft auf dem Bild unten von der Mitte nach rechts.

Rio Pará ist die Bezeichnung einer schmalen, tief ins Land greifenden Meeresbucht südlich der Amazonasmündung, die zum Mündungsgebiet des Rio Tocantins gehört. Über schiffbare Gezeitenkanäle, so genannte Furos, steht sie mit der Amazonasmündung in Verbindung, deren südlichste Stromrinne sie einst war. Zwischen den Mündungsgebieten von Amazonas und Tocantins liegt auch die Insel Marajó, die das Nordufer des Rio Pará bildet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Verlauf

Das 4-20 km breite Küstengewässer dieses Namens verläuft etwa von 50°15' bis etwa 49°45’ westlicher Länge über eine Strecke von knapp 200 Kilometern in SW-NO-Richtung. Etwa in der Mitte zweigt nach Süden die etwas breitere, aber kürzere Mündungsbucht des Rio Tocantins ab, der sie mit seinen Sedimenten von Süden her immer weiter ausfüllt und so zahlreiche Inseln entstehen lässt. Weitere Zuflüsse münden besonders nahe dem westlichen Ende der Bucht, so Rio Anapu, Rio Pacajá, Rio Camaraipi und Rio Jacundá (etwa auf der Höhe von Breves). Außerdem gibt es die zahlreichen, im Wechsel der Gezeiten strömenden Querverbindungen zur Amazonasmündung im Norden. Die meiste Sedimentfracht gelangt in den Rio Pará, wenn das Hochwasser des Amazonas seinen Weg durch diese Furos in die Bucht findet. Im Osten geht der Rio Pará in die Baía de Marajó über, die sich ihrerseits in den Südatlantik öffnet.

Die Hauptstadt des nach dem Rio Pará benannten jüngsten brasilianischen Bundesstaates Pará, der Seehafen Belém, liegt am Ostufer einer ästuarartig aufgeweiteten Mündung der von Osten kommenden Flüsse Guajará und Moju.

Als Teil des Schifffahrtsweges Amazonas–Belém wird der Rio Pará gelegentlich als Canal de Breves bezeichnet.

[Bearbeiten] Zuflüsse[1]

[Bearbeiten] Siehe auch

 Commons: Rio Pará – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Kümmerly+Frey Rand McNally: Internationaler Atlas. Herausgegeben von Georg Westermann Verlag ISBN 3-07-508962-1
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