Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

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Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt ist ein Kinderbuch des Sylter Autors Boy Lornsen aus dem Jahre 1967. Nach der Buchvorlage produzierte der WDR einen aufwendigen Puppenfilm, der in vier Teilen erstmals am 3. September 1972 im Ersten ausgestrahlt wurde.

Buch[Bearbeiten]

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt erschien erstmals 1967 im Verlag K. Thienemann, Stuttgart, mit Illustrationen von Franz Josef Tripp. Das 256-seitige Buch wurde ausgezeichnet durch die Aufnahme in die Auswahlliste des Deutschen Jugendbuchpreises.

Kurzzusammenfassung[Bearbeiten]

Tobias Findteisen, genannt Tobbi, besucht die dritte Klasse der Volksschule und ist Erfinder des Fliewatüüts, eines universalen Fortbewegungsmittels. Denn es kann wie ein Hubschrauber fliegen, wie ein Schiff auf dem Wasser schwimmen und wie ein Auto als Landfahrzeug fahren – daher das tüüt. Angetrieben wird das Fliewatüüt mit dem Himbeersaft von Tante Paula, später wird dieser Treibstoff durch Lebertran ersetzt.

Tobbi ist Kopilot des Fliewatüüts. Der Pilot heißt ROB 344–66/IIIa, wird aber aus verständlichen Gründen Robbi genannt. Robbi ist in der dritten Klasse der Robotschule.

Gemeinsam machen sich die beiden im Fliewatüüt auf, um für Robbi drei Roboterprüfungsaufgaben zu lösen:

1. Aufgabe 
Wie viele Treppenstufen hat der gelb-schwarz-geringelte Leuchtturm?
(Lösung: 177)
2. Aufgabe 
Wer steht am Nordpol und fängt mit „Z“ an?
(Lösung: Der Nordpolforscher Zacharias Peter Paul Obenauf)
3. Aufgabe 
Suche die dreieckige Burg mit den dreieckigen Türmen und ergründe ihr Geheimnis!
(Lösung: Auf der schottischen Burg Plumpudding Castle versucht der angebliche Zaubergraf Joshua aus gestohlenem Silber Gold zu erzeugen)

Verfilmung[Bearbeiten]

Die Verfilmung des Buches wurde vom WDR über einen Zeitraum von etwa zweieinhalb Jahren produziert. Drehbuchautor und Regisseur war Armin Maiwald, der dem heutigen Publikum aus Die Sendung mit der Maus bekannt ist.

Die Verfilmung orientiert sich relativ dicht am Buch. Abweichend vom Buch treffen Robbi und Tobbi am Nordpol in der Arktis im Film nicht auf die Familie von Nana und Nunu. Eine weitere Ausnahme ist der letzte Abschnitt: Der Zaubergraf ist in der Vorlage tatsächlich ein Zauberer, in der Verfilmung allerdings nur ein Schwindler. Außerdem begegnet Robbi und Tobbi in der geschriebenen Version auf der Burg ein Gespenst. Auch ist das Fliewatüüt im Buch rot, während es in der Verfilmung blau ist.

Die Aufnahmen wurden nicht mit einer herkömmlichen Filmkamera gedreht, sondern als Video direkt auf Magnetband aufgezeichnet. Das war damals eine Neuheit. Dieses neue Verfahren wurde im originalen Vorspann extra gewürdigt, wo es nicht „Ein Film von …“, sondern „Eine MAZ von …“ hieß. Es ermöglichte die seinerzeit neuartige und sensationell anmutende Bluescreen-Technik. Reale Landschaftsaufnahmen wurden mit Aufnahmen von Stabpuppen und Marionetten verbunden. So diente beispielsweise ein Gletscher am Großglockner als Kulisse für die Szenen am Nordpol sowie eine Bucht des Schwammenaueler Sees für die Kulisse von Plumpudding Castle.

Die Puppen wurden nicht – wie damals oft angenommen – von der Augsburger Puppenkiste gespielt, sondern vom Marionettenspieler Albrecht Roser und seinem Stuttgarter Ensemble (Studio Roser). Als Puppenspieler waren ferner Hildegard und Karl-Heinz Drescher (Weilheimer Puppenspiele[1]), Friedrich Arndt, Rudolf Fischer und Ingrid Höfer beteiligt, gesprochen wurde Robbi von Harry J. Bong und Tobbi von Ulrike Luderer. Die populäre und einprägsame Titelmelodie wurde von Ingfried Hoffmann komponiert.

Zu Beginn des Abspanns wird ein Foto der gesamten Crew gezeigt. Wenn die Namen auftauchen, erfolgt ein Zoom auf die zugehörigen Personen und -gruppen.

Im Jahre 1972 wurde die Produktion erstmals in vier Teilen von je 45 bis 65 Minuten im Fernsehprogramm der ARD ausgestrahlt (Erstausstrahlungstermine: 3. September 1972, 17. September 1972, 24. September 1972 und 1. Oktober 1972). In den unzähligen Wiederholungen der darauffolgenden Jahre und Jahrzehnte (zunächst in der ARD im August 1973, Dezember 1975, Juli 1979 sowie danach sehr häufig in den dritten Programmen und im Kinderkanal) wurde die Sendung auch als ein-, zwei-, fünf-, sechs- oder elfteilige Version umgeschnitten und ausgestrahlt.

Bereits im Jahr der Erstausstrahlung produzierte der WDR auch eine Sondersendung Wie das Fliewatüüt fliegt über die aufwändigen Dreharbeiten (Ausstrahlung ARD 1972 und 1973 und in den 1980er Jahren im WDR).

Die Serie wurde auf insgesamt sechs VHS-Kassetten veröffentlicht. Eine Doppel-DVD mit zusätzlichem Bonusmaterial ist seit April 2005 im Handel erhältlich. Sie enthält die Serie in der elfteiligen Version sowie die erwähnte Sondersendung. Im Oktober 2007 erschien eine neue DVD-Box in ungekürzter Fassung und digital überarbeitetem (remastered) Material. Neben umfangreichem Bonusmaterial enthält die Box eine CD mit der Musik zum Film.

Handlung[Bearbeiten]

Die Zusammenfassung der Handlung orientiert sich an der Fernsehserie (hier in der elfteiligen Version), deren Handlung nur geringfügig von der Buchvorlage abweicht. Bei der Fernsehproduktion wurde auf einige wichtige Figuren des Buches wie das Schlossgespenst Ghosty verzichtet.

Folge 1 
Tobias Findteisen, genannt Tobbi, geht zwar noch zur Schule (dritte Grundschulklasse), hat aber schon eine geniale Erfindung gemacht: das Fliewatüüt. Der Name dieses Allround-Fahrzeugs erklärt sich ganz einfach: Es kann fliegen wie ein Hubschrauber, auf dem Wasser fährt es wie ein Boot und Räder zum Fahren auf einer Straße hat es auch. Betrieben wird es mit Himbeersaft. Das Problem besteht darin, dass Tobbi zwar alle Konstruktionspläne für das Fliewatüüt fertig hat, aber nicht in der Lage ist, es zu bauen. Da klopft es eines Nachts während der Sommerferien, die er bei seiner Tante Paula in Tütermoor verbringt, an Tobbis Fenster. Es ist der Roboter Rob 344-66/IIIa, genannt Robbi. Der freundliche Blechkasten geht in die dritte Roboterklasse und hat das Fliewatüüt nach Tobbis Plänen, die er heimlich abgelichtet hat, für seine Roboterprüfung gebaut. Diese Prüfung besteht aber noch aus mehr Aufgaben, und zu deren Lösung braucht er die Hilfe eines menschlichen Freundes. Tobbi ist natürlich begeistert und erklärt sich gern bereit, Robbi zu helfen. Gemeinsam brechen sie auf, um die Antwort auf die erste der drei Prüfungsfragen zu finden.
Folge 2 
Robbis erste Aufgabe besteht darin, die Anzahl der Stufen in dem schwarzgelb geringelten Leuchtturm herauszufinden. Das klingt zwar leicht, aber der Leuchtturm muss erst einmal gefunden werden. Unterwegs wird das Fliewatüüt von einer Radarstation geortet und hat wenig später zwei Düsenjäger auf dem Hals, denn man hält es für ein UFO. Robbi kann die Jets abhängen und folgt auf Tobbis Vorschlag hin einem Fluss bis zum Meer. Dort gibt es zwar viele Leuchttürme, aber keiner hat schwarze und gelbe Ringe. Tobbi fragt die Besatzung eines Frachtschiffs um Rat, auf dessen Deck das Fliewatüüt landet. Der Kapitän ist zwar erst etwas erzürnt, stellt den beiden Reisenden dann aber eine Seekarte zur Verfügung, die ihnen den Weg zu dem gesuchten Turm weist.
Folge 3 
Endlich ist der schwarzgelb geringelte Leuchtturm gefunden. Der Leuchtturmwärter, genannt der glückliche Matthias, begrüßt Robbi und Tobbi herzlich. Während die beiden die Wendeltreppe hinaufsteigen, lösen sie gleichzeitig die erste Prüfungsaufgabe: Der Leuchtturm hat genau 177 Stufen. Im Turmzimmer des Leuchtturmwärters macht man es sich bei Bratkartoffeln gemütlich. Am nächsten Morgen gibt es ein böses Erwachen: Der Himbeersaft, mit dem das Fliewatüüt betrieben wird, ist alle! In Robbis Datenbank ist zwar die Information gespeichert, dass das Fliewatüüt auch mit Lebertran laufen würde, aber Matthias hat nur noch einen kleinen Rest dieses Zeugs. Bei den Eskimos könnte man mehr Lebertran bekommen – wie aber sollen Robbi und Tobbi den Nordpol erreichen?
Folge 4 
Der schnelle Fridolin, ein mit Leuchtturmwärter Matthias befreundeter Delphin, soll das Fliewatüüt zum Nordpol schleppen. Zu diesem Zweck werden Skier konstruiert, die unter die Räder des Fahrzeugs montiert werden. Dann kann die Reise weitergehen. Als Robbi und Tobbi am Nordpol ankommen, wissen sie zunächst nicht weiter. Niemand ist zu sehen, und es ist bitterkalt. Tobbi hält die Kälte nicht mehr aus und selbst Robbi bemerkt, dass er nicht mehr richtig funktioniert...
Folge 5 
Gerade noch rechtzeitig kann Robbi ein Feuer entfachen, an dem die beiden Abenteurer sich wärmen können. Mit einem ölgetränkten Lappen, den sie ins Feuer werfen, erzeugen sie Rauch als Notsignal. Die beiden Eskimokinder Nana und Nunu folgen dem Rauch. Sie können Robbi und Tobbi aus der Patsche helfen, denn sie haben genug Lebertran und warme Kleidung dabei. Die kleine Nunu ist besonders von Robbi angetan, der sie mit kleine Eisfee anredet. Der Roboter kippt um: Die Kälte setzt ihm zu. Mit Hilfe der Notrolle kann Tobbi ihn jedoch rebooten. Gemeinsam macht man sich danach per Fliewatüüt und Hundeschlitten auf den Weg zum Nordpol. Robbis zweite Prüfungsaufgabe lautet nämlich: „Wer steht am Nordpol und fängt mit Z an?“.
Folge 6 
Am Nordpol gibt es nur eine kleine Forschungsstation, dort lebt der Nordpolforscher Zacharias Peter Paul Obenauf – und das ist denn auch die Lösung der zweiten Roboter-Prüfungsaufgabe. Obenauf heißt Robbi und Tobbi feierlich am Nordpol willkommen und erklärt den Gefährten seine Tätigkeit. Gleich darauf verabschieden diese sich schon wieder, denn die dritte und schwerste Aufgabe harrt noch der Lösung: Eine dreieckige Burg muss gefunden und ihr Geheimnis muss ergründet werden. Einem Tipp Obenaufs folgend reisen Robbi und Tobbi nach Schottland, denn dort gibt es bekanntlich viele Burgen. Unterwegs läuft die Rotorwelle heiß – das Fliewatüüt muss in einem See notwassern, wo Robbi umgehend mit der Reparatur beginnt. Da taucht plötzlich ein riesiges Ungeheuer aus den Fluten auf…
Folge 7 
Robbi und Tobbi haben sich zufällig Loch Ness zur Notwasserung ausgesucht – jetzt haben sie es mit Nessie zu tun. Das Ungeheuer ist aber ganz freundlich (wenn auch etwas beschränkt) und lässt sich sogar vermessen. Außerdem kennt das riesige Wesen den Namen einer dreieckigen Burg mit dreieckigen Türmen: Er lautet Plumpudding Castle. Nessie weiß aber nicht, wo die Burg liegt. Jetzt haben Robbi und Tobbi wenigstens einen Anhaltspunkt für die weitere Suche.
Folge 8 
Robbi und Tobbi verkleiden sich mit den Mänteln, die sie am Nordpol geschenkt bekommen haben. Tobbi gibt sich als Millionär aus und fragt einen Polizisten nach dem Weg zur dreieckigen Burg. Der Ordnungshüter kennt diese und weiß auch zu berichten, dass seit einiger Zeit in der ganzen Gegend alle möglichen Gegenstände aus Edelmetall gestohlen werden und dass es in der Burg angeblich spukt. Dort angekommen, stellen die beiden Gefährten fest, dass tatsächlich alles an und in der unheimlichen Burg dreieckige Form hat. Die Zugbrücke ist hochgezogen und völlig verrostet. Doch nachdem sie den Wassergraben übersprungen haben, erklimmen Robbi und Tobbi die Burgmauer mit Hilfe von Robbis Teleskoparm. Im Inneren der Burg ist alles dunkel, kein Mensch (und kein Gespenst) ist zu sehen. Da leuchtet plötzlich eine Schrift am Boden auf: „Halt! Keinen Schritt weiter!“.
Folge 9 
Tobbi hat zwar große Angst, aber Robbi lässt sich von der wenig einladenden Leuchtschrift nicht beeindrucken. Die beiden untersuchen die Burg, kommen aber nicht weiter, da ihr Weg an einer massiven Steinwand endet. Da meldet sich ein dünnes Stimmchen: Polly McMouse von Plumpudding Castle, deren Familie schon seit Generationen in der Burg lebt, hat Robbi und Tobbi beobachtet und will ihnen helfen. Den Hinweisen der netten Maus folgend, kann Robbi eine Geheimtür öffnen. Jetzt liegen weitere Räume vor den Gefährten: Eine Waffenkammer, ein Rittersaal und ein weiterer Raum, von dessen Decke es plötzlich seltsamerweise Erbsen regnet. Tobbi nimmt einige davon mit. Bevor die Gefährten sich noch Gedanken über den Erbsenregen machen können, werden sie durch ein beunruhigendes Geräusch abgelenkt: die eigentlich leeren Ritterrüstungen aus der Waffenkammer marschieren mit gezückten Schwertern an!
Folge 10 
Robbi, Tobbi und Polly McMouse fliehen vor den Rüstungen, die immer näher kommen. Da lässt Tobbi einfach die Erbsen zu Boden fallen, so dass die leeren Blechkameraden übereinander purzeln. Auf einem Turm der Burg beobachten die Gefährten, wie mehrere Vögel verschiedene Gegenstände aus Silber und Messing in einen Schacht fallen lassen. Polly ist zu neugierig und hüpft hinein, Robbi und Tobbi folgen ihr. Über eine Rutsche geht es in die Hexenküche des Zaubergrafen Joshua. Der betreibt dort eine Maschine, mit der er das von den Vögeln (die er mit einer Flöte abgerichtet hat) gestohlene Metall in Gold verwandeln will. Robbi und Tobbi erkennen gleich, dass diese Maschine überhaupt nicht funktioniert, und sagen das dem angeblichen Grafen auf den Kopf zu. Ein echter Zauberer ist er auch nicht – als Robbi ihm den Zauberstab wegnimmt und zerbricht (es ist nur die Flöte), winselt der Bursche um Gnade. Er hat Glück: plötzlich fängt die Goldmaschine Feuer, so dass Robbi und Tobbi abgelenkt sind. Während die beiden das Feuer löschen, sucht der Graf das Weite. An dieser Stelle weicht der Film vom Buch ab: im Buch wird der Zaubergraf ein zartes, gelbes Rauchwölkchen, als Robbi den (im Buch echten) Zauberstab zerbricht.
Folge 11 
Graf Joshua ist geflohen (im Buch ist er in sein eigenes Ahnenbild zurückgekehrt, aus dem er sich vorher magisch befreit hatte), das Geheimnis der dreieckigen Burg ist gelöst. Damit sind alle Aufgaben der Robotprüfung erfüllt. Tobbi muss nur noch einen kurzen Bericht darüber schreiben, den Robbi später in Roboterschrift übersetzen kann. Jetzt müssen Robbi und Tobbi noch die örtliche Polizei informieren, die sich um die Rückgabe der gestohlenen Wertgegenstände kümmern soll. Als das erledigt ist, naht der Abschied. Robbi bringt Tobbi nach Hause und fliegt bald wieder mit dem Fliewatüüt ab. Ein Anruf genügt, so versichert er seinem Freund, dann wird er kommen und das Fliewatüüt mitbringen.

Synchronisation[Bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation wurde 1972 erstellt. [2]

Rolle Synchronstimme
Tobbi Ulrike Luderer
Robbi Harry J. Bong
Delphin Fridolin Horst Raspe
Eskimokind Nunu Christa Häussler
Nessi Margot Leonard
Schottischer Wachtmeister Thomas Reiner
Graf Joshua (Magier) Klaus W. Krause

Hörspiel[Bearbeiten]

Die Geschichte wurde ebenfalls als Hörspiel auf drei Schallplatten bzw. Musikkassetten veröffentlicht. Dieses Hörspiel hat aber weder bei der Musik noch bei den Sprechern Gemeinsamkeiten mit der WDR-Fernsehproduktion. Als Sprecher traten dort Sigi Harreis als Tante Paula und Dieter Eppler als Robbi auf.

Es gibt bis heute drei bekannte Hörspielversionen:

  1. WDR-Hörspiel aus dem Jahre 1968 u. a mit Jürgen von Manger als Sprecher.
  2. Intercord-Version aus dem Jahre 1972 auf drei MCs oder Schallplatten mit u. a. mit Sigi Harrreis als Sprecherin.
  3. Karussell-Version aus dem Jahre 1991 auf zwei CDs oder MCs.

Darüber hinaus erschien bei DER >AUDIO< VERLAG im Jahre 2005 eine Ausgabe, die auf dem Cover mit made by WDR warb (also der ersten Version von 1968). Tatsächlich befand sich auf den zwei CDs die Karussell-Version von 1991.

Weiterhin existiert von DER >AUDIO< VERLAG eine Hörbuchversion auf sechs CDs mit einer Gesamtspielzeit von 460 Minuten.

Museum[Bearbeiten]

Seit dem 23. April 2005 sind die Originalfiguren im Museum für Puppentheaterkultur (PuK) in Bad Kreuznach ausgestellt. Zu sehen gibt es außer Robbi, Tobbi und dem Fliewatüüt auch den gelbschwarz geringelten Leuchtturm mit Besatzung, den Nordpol mit Nordpolforscher Zacharias Peter Paul Obenauf, dem Eisbären und den Eskimokindern, Nessie und die Burg Plumpudding Castle mit Joshua, den Ritterrüstungen und der kleinsten Figur: Polly McMouse.

Soundtrack[Bearbeiten]

Der Soundtrack der Serie stammt aus der Feder von Ingfried Hoffmann. Die Einleitung des Titelsongs wird auf einem Keyboard gespielt, wobei das Robbi-Tobbi-Motiv dem Hörer mehrmals in unterschiedlichen Variationen begegnet. Das Frank Popp Ensemble hat den Titelsong in mehreren Versionen neu herausgebracht, darunter in einer Drum-and-Bass-Version. Eine weitere Coverversion gibt es von der Gruppe Welle: Erdball.

Schauplätze[Bearbeiten]

Buch und Film beziehen sich zum Teil auf reale Orte wie Loch Ness und den Nordpol. Andere Orte sind Fiktion, haben aber teilweise reale Entsprechungen. So begeben sich Robbi und Tobbi auf die Suche nach einer dreieckigen Burg nach Schottland, wo sie Burg Plumpudding Castle finden. Tatsächlich gibt es die Ruine einer dreieckigen Burg in Schottland – sie heißt Caerlaverock Castle.

Literatur[Bearbeiten]

  • Boy Lornsen: Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, Erstausgabe 1967.
  • Boy Lornsen: Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, 9. Auflage, dtv München 2000, ISBN 3-423-70293-1.
  • Ines Schipperges, Utopien des Eigenen und Fremden. Interkulturelle Aspekte der deutschen Kinder- und Jugendliteratur nach 1945, VDM Verlag Dr. Müller, Saarbrücken, ISBN 978-3-8364-5593-0.
  • Markus Dorner und Martin Faller: 40 Jahre Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, hrsg. vom Museum für PuppentheaterKultur der Stadt Bad Kreuznach, Verlag Puppen und Masken, ISBN 978-3-9350-1188-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hildegard und Karl-Heinz Drescher (Weilheimer Puppenspiele) im Puppentheatermuseum Kaufbeuren
  2. Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt in: Synchronkartei

Weblinks[Bearbeiten]