Rosasporrüblinge

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Rosasporrüblinge
Gefleckter Rübling (Rhodocollybia maculata)

Gefleckter Rübling (Rhodocollybia maculata)

Systematik
Unterabteilung: Agaricomycotina
Klasse: Agaricomycetes
Unterklasse: Agaricomycetidae
Ordnung: Champignonartige (Agaricales)
Familie: Schwindlingsverwandte (Marasmiaceae)
Gattung: Rosasporrüblinge
Wissenschaftlicher Name
Rhodocollybia
Singer

Die Rosasporrüblinge (Rhodocollybia[1]) sind eine Pilzgattung aus der Familie der Schwindlingsverwandten.

Die Typusart ist der Gefleckte Rübling (Rhodocollybia maculata).

Merkmale[Bearbeiten]

Die Arten dieser Gattung sind gegenüber verwandten Gruppen gekennzeichnet durch ein im frischen Zustand rosa oder mit orangen Tönen gefärbtes Sporenpulver. Der Hut ist etwas schmierig und bei trockener Witterung oft rostfleckig. Er weist kein Velum auf. Die Lamellen sind frei bis angeheftet. Der Stiel ist meist faserig und um mindestens 180° in sich verdrehbar, ohne dabei zu zerbrechen. Das Fleisch ist zäh und elastisch.

Die Sporen sind subglobos bis länglich geformt. Sie sind cyanophil und besitzen manchmal eine verdickte, dextrinoide Wand. Die Huthaut besteht aus glatten Hyphen. Die Hyphensepten besitzen keine Schnallen. Cheilozystiden sind meist vorhanden.

Ökologie[Bearbeiten]

Die Rosasporrüblinge leben in der Streuschicht, bilden dabei jedoch eine Mykorrhiza mit Bäumen.[2] Die Fruchtkörper erscheinen meist in Gruppen.

Arten[Bearbeiten]

Die Gattung umfasst weltweit etwa 20 Arten[3], von denen in Europa 6 vorkommen bzw. zu erwarten sind[4].

Rosasporrüblinge (Rhodocollybia) in Europa
Deutscher Name Wissenschaftlicher Name Autorenzitat
Butter- oder Kastanienbrauner Rübling Rhodocollybia butyracea (Bulliard 1792 : Fries 1821) Lennox 1979
Horngrauer Rübling Rhodocollybia butyracea f. asema (Fries 1818) Antonín, Halling & Noordeloos 1997
Fädiger Rübling Rhodocollybia filamentosa (Velenovský 1920) Antonín 1986
Durchbohrter oder Sägeblättriger Rübling Rhodocollybia fodiens (Kalchbrenner 1877) Antonín & Noordeloos 1997
Kleiner Rübling Rhodocollybia giselae Neville & Antonín 1998
Gefleckter Rübling Rhodocollybia maculata (Albertini & Schweinitz 1805 : Fries 1821) Singer 1939
Rhodocollybia maculata var. longispora Antonín & Noordeloos 1997
Rhodocollybia maculata var. scorzonerea (Fries 1838) Lennox 1979
Kerbblättriger Rübling Rhodocollybia prolixa (Hornemann 1818 : Fries 1821) Antonín & Noordeloos 1997
Drehstieliger Rübling Rhodocollybia prolixa var. distorta (Fries 1838) Antonín, Halling & Noordeloos 1997

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  Vladimír Antonín, Machiel Evert Noordeloos: A monograph of Marasmius, Collybia and related genera in Europe. Part 2: Collybia, Gymnopus, Rhodocollybia, Crinipellis, Chaetocalathus, and additions to Marasmiellus. In: Libri Botanici. 17, IHW, Eching 1997 (256 Seiten).
  2.  Jürgen Guthmann, Christoph Hahn, Rainer Reichel: Taschenlexikon der Pilze Deutschlands. Ein kompetenter Begleiter zu den wichtigsten Arten. 1. Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01449-4, S. 223, 225.
  3.  Paul M. Kirk, Paul F. Cannon, David W. Minter, J.A. Stalpers: Dictionary of the Fungi. 10th edition Auflage. CABI Europe, Wallingford, Oxfordshire (UK) 2008, ISBN 978-0-85199-826-8 (784 Seiten).
  4. Eric Strittmatter: Die Gattung Rhodocollybia. In: Fungiworld.com. Pilz-Taxa-Datenbank. 13. Dezember 2005, abgerufen am 29. August 2012 (inklusive Update Nr. 19).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rosasporrüblinge (Rhodocollybia) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien