Rudolf von Seitz

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Dieser Artikel befasst sich mit Rudolf (von) Seitz (1842-1910). Ein Artikel über den gleichnamigen Münchner Künstler und Kunstpädagogen (1934-2001) findet sich unter Rudolf Seitz (Kunstpädagoge).
Rudolf von Seitz, Aufnahme von Frank Eugene

Rudolf (von) Seitz (* 15. Juni 1842 in München; † 18. Juni 1910 ebenda) war ein deutscher Maler, Zeichner und Kunstgewerbler.

Seitz war Schüler seines Vaters, des Dekorationsmalers und Illustrators Franz von Seitz, und trat dann in die Schule Pilotys. Er begann mit Genrebildern (Peter Vischer zeigt den Bestellern das vollendete Sebaldusgrab, Noble Passionen) und wandte dann seine Tätigkeit vorzugsweise der Illustration, dem Kunstgewerbe und der dekorativen Malerei zu.

In Peter Vischer’s Gießhütte zu Nürnberg (Die Gartenlaube, 1867, S. 501)

Er hat unter anderem für eine Prachtausgabe von Schillers Glocke und Goethes Faust, deren Illustrationen von Liezen-Mayer herrühren, die ornamentalen Umrahmungen und Druckverzierungen im Rokokostil geliefert. Er bevorzugte den Stil der deutschen Spätrenaissance und des Rokoko. In seinen dekorativen Malereien (im Kunstgewerbemuseum und an den Fassaden von Münchener Gasthäusern), zeigte sich eine gewisse Manieriertheit. 1883 wurde er Konservator des Nationalmuseums in München.

1888 wurde er Professor an der Münchner Kunstakademie. 1900 wurde Seitz geadelt.[1] Einer seiner Schüler war Richard Throll.

Er heiratete in Kloster Seeon im Jahr 1869 Carolina Paulina Marotte de Montigny(* 1844), diese entstammt einer belgischen Adelsfamilie die mit ihrem Vater Karl Marotte de Montigny im Jahr 1842 in den bayrischen Freiherrenstand aufgenommen wurden. Rudolf von Seitz hatte einen Sohn namens Hans.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rudolf von Seitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Seitz, Rudolf von (Prof.). In: Künstlerlexikon des Werdenfelser Landes – Textauszug aus über 4900 Kurzbiographien. Antiquariat Benkert, archiviert vom Original am 10. September 2011, abgerufen am 3. September 2013.
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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