Samit

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Gemusterter Samit (Kermesfärbung)
Krönungsmantel aus der königliche Hofwerkstatt von Palermo, 1133/34

Samit (auch geritzte Seide, von griechisch hexamitos sechsfädig) ist ein Seidengewebe. Samit ist die früheste und häufigste Art der Seidenweberei. Einfarbige Seidensamite mit wie geritzt aussehenden Mustern sind ab dem frühen 7. Jahrhundert nachweisbar. Gewebe mit großformatigen Musterwiederholungen erlebten ihre Blüte im späten 10. und 11. Jahrhundert, und erscheinen kleinteilig gemustert noch im 12. Jahrhundert.

Technik[Bearbeiten]

Das Gewebe besteht aus zwei Ketten (längsgerichteten Fäden) und zwei oder mehr Schußsystemen (quergerichteten Fäden). Die auf der Oberseite unsichtbare Hauptkette trennt die Schüsse und führt diese an die Oberfläche, wodurch das Muster entsteht. Die Bindeketten sorgen für die Festigkeit des Gewebes und sind mit den Schussfäden in Köperbindung verbunden, wodurch diagonale Grate entstehen.