Schachtabdeckung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Schachtabdeckung als Teil eines Schachtbauwerkes. Für die Schachtabdeckung der Feuerwehrausrüstung siehe Schachtabdeckung (Feuerwehr).
Bestandteile einer Schachtabdeckung

Die Schachtabdeckung ist Bestandteil eines Schachtbauwerkes und bildet dessen oberen Abschluss. Sie dient als Einstiegsöffnung für unterirdische Kontrollschächte und wird entweder aus Gusseisen oder Kunststoff hergestellt. Die lichte Weite beträgt 61 oder 80 cm, die Schachtabdeckung besteht aus dem Rahmen und Deckel.[1] Der Deckel kann je nach Anforderung auch als Rost ausgebildet sein und lässt sich beispielsweise mit Hilfe eines Schachthakens abheben.

Klassifizierung und Bauform[Bearbeiten]

Die Norm unterscheidet je nach Anwendungsfall und Belastung verschiedene Belastungsklassen, von A 15 (1,5 Tonnen, für Fuß- und Radverkehr) bis F 900 (90 Tonnen, für Flugbetriebsflächen).

Neben der Klassifizierung der Belastbarkeit wird auch hinsichtlich der Bauform zwischen verschiedenen Arten unterschieden:

Runde Form (mit oder ohne Lüftungsöffnung)
Rechteckige/quadratische Form (mit oder ohne Lüftungsöffnung)

Normen[Bearbeiten]

  • EN 124 – Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen
  • ISO 15398 Inspektions- und Einsteigschächte - Schachtabdeckung aus thermoplastischem Kunststoff

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  D. Richter, M. Heindel: Straßen- und Tiefbau. B.G. Teubner Verlag, Wiesbaden 2008, ISBN 3-8351-0057-2, S. 182.