Schwarzbandbarbe

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Schwarzbandbarbe
Puntius lateristriga.jpg

Schwarzbandbarbe (Barbodes lateristriga)

Systematik
Otophysa
Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
Überfamilie: Karpfenfischähnliche (Cyprinoidea)
Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
Gattung: Barbodes
Art: Schwarzbandbarbe
Wissenschaftlicher Name
Barbodes lateristriga
(Valenciennes, 1842)

Die Schwarzbandbarbe (Barbodes lateristriga Syn.: Puntius lateristriga) ist ein Süßwasserfisch aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Ihr Verbreitungsgebiet reicht von der Malaiischen Halbinsel über Singapur bis zu den Großen und Kleinen Sunda-Inseln. Das Art-Epitheton lateristriga kommt aus dem lateinischen und bedeutet „Seitenstreifen“ („lateraliter“ = seitlich, „striga“ = Strich, Streifen).

Merkmale[Bearbeiten]

Die Schwarzbandbarbe wird 18 Zentimeter lang. Ihr Körper ist gattungstypisch für Barbodes-Arten. Mit zunehmendem Alter werden die Tiere immer hochrückiger. Farblich sind die Schwarzbandbarben aufgrund des großen Verbreitungsgebietes sehr variabel. Jüngere Fische sind in der Regel farbenprächtiger. Die Grundfarbe ist gelblich bis hellbraun. Der Rücken ist grünlichbraun bis grünlich orange, die Seiten goldgelb, rötlich oder bläulich schimmernd, der Bauch ist orange bis silbrig. Hinter dem Kopf und unter der Rückenflosse befindet sich je eine blauschwarze breite Querbinde, die aber die Körperunterseite nicht mehr erreicht. Ein oft zickzackförmiges Längsband, das sich bis auf die mittleren Flossenstrahlen der Schwanzflosse erstreckt, zeigt sich auf der hinteren Körperhälfte. Oberhalb des Afterflossenbeginns liegt ein schwarzer Fleck. Die Flossen sind rötlich und besitzen einen hellen Rand. Die Fische besitzen zwei Bartelpaare. Männchen sind intensiver gefärbt und bekommen im Alter einen massigen Kopf.

Lebensweise[Bearbeiten]

Die Schwarzbandbarbe kommt vor allem in klaren, durch Steine und Felsen gegliederten Bergbächen vor, oft auch unterhalb von Stromschnellen oder Wasserfällen. Sie ernährt sich von Würmern, kleinen Krebstieren, Insekten und deren Larven und pflanzlichem Material. Laichende Weibchen legen bis zu 1000 farblose bis hellgelbe Eier in einzelnen Schüben von etwa 50 Eiern. Die Fischlarven schlüpfen nach etwa 30 Stunden und schwimmen nach 5 bis 6 Tagen frei.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schwarzbandbarbe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien