Scottish Maiden

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"The Scottish Maiden"

Die Scottish Maiden (übersetzt Schottische Jungfrau) war ein Vorläufer der Guillotine und wurde in Schottland zwischen 1564 und 1708 für Hinrichtungen verwendet.

[Bearbeiten] Aufbau der "Scottish Maiden"

Die Tötungsmaschine war aus Eichenholz gefertigt und bestand aus drei Armen, wobei ein Auslegerarm die zwei senkrecht stehenden Balken stützte. Das Gerät hatte eine ungefähre Höhe von drei Metern. Die Klinge bestand aus Eisen mit einem Stahlmantel und war ca. 33 cm lang sowie 26 cm breit. Am oberen Ende der Klinge wurden Gewichte von ca. 34 kg befestigt, die die Klinge in den ins Holz geschnittenen und mit Kupfer ausgekleideten Führungsschienen nach unten drückten. Das Messer schlug in der unteren Endlage auf einen mit Blei ausgegossenen Holzblock.

[Bearbeiten] Geschichte

Diese Art der Hinrichtung wurde in Schottland unter König James VI. aus Halifax vom Regenten James Douglas, 4. Earl of Morton eingeführt. Dieser wurde schließlich selbst zum Opfer dieser Tötungsmaschine, wenn auch, entgegen aller Legenden, nicht das erste.

Von 1564 bis 1708, als die "Maiden" abgeschafft wurde, wurden ca. 150 Personen mittels dieses Gerätes hingerichtet. Unter den Opfern war auch Archibald Campbell, der 9. Earl of Argyll, der wegen einer Rebellion gegen König James VII. zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde.

Heute steht die "Maiden" im National Museum of Scotland in Edinburgh.

[Bearbeiten] Weblinks

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