Scutum rostrale

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Terminologie der Kopfschuppen am Beispiel der Gefleckten Zornnatter (Platyceps ventromaculatus)
r
ag
in
l
la
la´
m
n
p
Rostrale
Vordere Kinnschilde
Internasale
Loreale
Supralabialia
Sublabialia
Mentale
Nasalia
Parietalia
pf
pg
pro
pso
pto
f
so
t
v
Präfrontalia
Hintere Kinnschilde
Präoculare
Präsuboculare
Postocularia
Frontale
Supraoculare
Vordere und hintere Temporalia
Erstes Ventrale

Das Scutum rostrale oder Rostralschild, meistens als Rostrale abgekürzt, ist eine Kopfschuppe der Schlangen und anderer Schuppenkriechtiere. Es handelt sich hierbei um die unpaare Schuppe in der Mitte der Schnauzenspitze, direkt oberhalb der Mundöffnung. Damit steht sie der Mentale des Unterkiefers gegenüber. Entlang der Mundöffnung schließen sich die Oberlippenschilder oder Supralabialen an. Oberhalb des Rostrale liegen artabhängig die paarigen Nasorostralen oder nur die Nasalen.

Der Namen „Rostrale“ ergibt sich aus der Bezeichnung Rostrum für die Nase. Wie alle anderen Kopfschilder ist ihre Form, Größe und Ausbildung ein wichtiges Bestimmungsmerkmal innerhalb der Schlangensystematik. Gelegentlich wird auch das Rüsselbein der Schweine (Os rostrale) salopp als „Rostrale“ bezeichnet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Roland Bauchot (Hrsg.): Schlangen. Bechtermünz Verlag, Augsburg 1998. ISBN 3-8289-1501-9