Semir Zeki

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Semir Zeki (* 1940[1]) ist ein britischer Neurobiologe mit Forschungsschwerpunkten im Bereich Visuelles System, der visuellen Wahrnehmung durch das Gehirn, sowie den neurobiologischen Grundlagen für Kunst und Ästhetik.

Zeki studierte zunächst Medizin am University College London und promovierte in Anatomie. Als Post-Doktorand war er in Washington, D.C. und Wisconsin, wo er sich mit der funktionalen Organisation visueller Wahrnehmung im Gehirn von Primaten beschäftigte. 1975 bis 1980 war er Henry Head Research Fellow der Royal Society. Seit 1981 ist er Professor für Hirnforschung (Neurobiologie) am University College London

Neben der Neurobiologie visueller Wahrnehmung interessiert er sich auch für Wechselbeziehungen zu den bildenden Künsten.

Zeki gehört der Royal Society an und ist korrespondierendes Mitglied der American Philosophical Society, Mitglied der Academia Europaea und der European Academy of Sciences and Arts. Er gibt außerdem The Philosophical Transactions der Royal Society heraus. 2004 erhielt er den König-Faisal-Preis, 2008 die Erasmus Medal der Academia Europaea.

Schriften[Bearbeiten]

  • 1995: La Quête de l'Essentiel. Archimbaud, Paris (als Co-Autor, Unterhaltungen mit dem Maler Balthus)
  • 1993: A Vision of the Brain. Blackwell Scientific Publications, Oxford
  • 1999: Inner Vision: an exploration of art and the brain. Oxford University Press
  • 2010: Glanz und Elend des Gehirns. Neurobiologie im Spiegel von Kunst, Musik und Literatur. Reinhardt, München

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kurze Biographie in Peter Day (Herausgeber) Exploring the universe, Royal Institution 2007, darin von Zeki Visual Art and the visual brain (Woodhull Lecture)