Slopestyle
Slopestyle ist eine Wettkampfform, die aus dem Snowboarden und Freeskiing kommt. Dabei wird ein Hindernisparcours mit unterschiedlichen Hindernissen in einem zusammenhängenden Lauf durchfahren und von einer Jury bewertet. Sie findet zunehmend auch im Mountainbike-Sport Verbreitung.
Das Parcoursdesign für Mountainbike und Ski ist sehr ähnlich. Ein MTB-Slopestyleparcours setzt sich aus Drops (bis zu 10 Metern Höhe), Dirtjumps, Wallrides und weiteren unterschiedlichen Hindernissen, die von Slopestyle zu Slopestyle variieren können, zusammen. Der Parcours ist so gestellt, dass die Fahrer mehrere Möglichkeiten haben, die einzelnen Elemente zu kombinieren. Bei einem Wettbewerb wird gewertet, wie der Fahrer die einzelnen Elemente nutzt (Kreativität), welche Tricks er vollführt und wie eindrucksvoll er diese Tricks durchführt. Der Fahrer verwendet beim MTB ein möglichst leichtes, stabiles und wendiges Bike, um möglichst schwierige Tricks zu meistern. Die Fahrer werden von sogenannten Judges bewertet.
Das Internationale Olympische Komitee hat am 4. Juli 2011 Slopestyle in das Programm der Olympischen Winterspiele 2014 aufgenommen. Dazu gehören Slopestyle für Skifahrer und Snowboarder.[1]
Weblinks [Bearbeiten]
- Weiterführende Informationen zu Slopestyle-Skiern auf planetsnow.de
- Ski-Slopestyle auf netzathleten.de
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Slopestyle nun auch bei Olympia auf kicker.de