Sonderforschungsbereich

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Sonderforschungsbereiche (SFB oder CRC, collaborative research centres) sind langfristige Projekte zur Grundlagenforschung. Im SFB kooperieren Wissenschaftler aus mehreren Disziplinen einer Universität oder mehrerer Universitäten, um neue Erkenntnisse zu einem eingegrenzten Thema zu erlangen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Sonderforschungsbereiche werden in Deutschland ausschließlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aus Mitteln des Bundes und der Länder gefördert. Im Unterschied zu anderen Instrumenten der Forschungsförderung zielen SFB auf eine langfristige Forschungsperspektive und können entsprechend bis zu zwölf Jahre von der DFG finanziert werden. Nach jeweils vier Jahren erfolgt eine Begutachtung der Ergebnisse durch externe Wissenschaftler sowie gegebenenfalls eine Fortsetzungsbeantragung. Sonderforschungsbereiche gibt es seit 1968.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • Axel Streiter (Hrsg.): 20 Jahre Sonderforschungsbereiche. Herausgegeben im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 2. veränderte Auflage VCH-Verlag Weinheim etc. 1992 (1. Auflage 1989), ISBN 3-527-27719-6.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft - Entwicklung der Förderstrategie

Weblinks[Bearbeiten]