Splendor Solis

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Illustration Das große Waschfest vor der Stadt in Splendor Solis

Splendor Solis oder Sonnenglanz ist ein illustriertes alchemistisches Manuskript in mitteldeutscher Sprache aus dem 16. Jahrhundert. Es wurde von Salomon Trismosin angefertigt und ist mit dem Jahre 1582 datiert.[1]

Das älteste bekannte Exemplar der alchemistischen Grundlehre stammt aus den Jahren 1531–1532 und wird im Kupferstichkabinett (Handschrift 78 D 3) der Staatlichen Museen Berlin am Berliner Kulturforum aufbewahrt.[2] Weitere Exemplare (insgesamt 20 sind bekannt) befinden sich unter anderem in der British Library (MS Harley 3469) zu London und der Pariser Nationalbibliothek.

Im Mittelpunkt des Textes, dessen Urheberschaft nicht völlig geklärt ist, steht die Herstellung und Wirkungsweise des Steines der Weisen.

Der Illustrator soll Jörg Breu der Ältere gewesen sein.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Splendor Solis. hermetics.org, abgerufen am 30. Oktober 2010 (englisch, Detailbeschreibung und Links auf die Bilder).
  2. Pressemitteilung zur Ausstellung im Berliner Kupferstichkabinett (PDF-Datei; 225 kB)
  3. DER SPIEGEL 10/2004 - Feuer in der Phiole

Literatur[Bearbeiten]

  • Gabriele Quinque : Splendor Solis, Das Purpurbad der Seele, 22 Pforten der initiatischen Alchemie Druck und Verlag Pomaska-Brand, 2004, ISBN 978-3-935937-26-9

Weblinks[Bearbeiten]