Sterling Bose

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Sterling Belmont Bose (* 23. Februar 1906 in Florence (Alabama); † im Juni 1958 in St. Petersburg (Florida)) war ein Trompeter des Hot Jazz und des Swing

Seine Karriere begann Sterling Bose in New Orleans bei Tom Brown; er kam 1923 nach St.Louis und arbeitete bei den Arcadian Serenaders, löste 1927 Bix Beiderbecke bei Jean Goldkette ab und spielte zu Beginn der 1930er Jahre bei Ben Pollack (1930), Joe Haymes (1935–37) und Ray Noble und nahm Schallplatten mit Vic Berton und Red McKenzie auf. Seinen Durchbruch erzielte Bose als Trompeter im Orchester von Tommy Dorsey 1935/36, bei Glenn Miller, Bob Crosby und Benny Goodman. Er ist als Solist zu hören in I'm Praying Humble und Song of the Wanderer in Crosbys Orchester und in Loopin' the Loop mit den Bob Cats (1938/39). Zu Beginn der 1940er Jahre arbeitete er mit Bob Zurke und Jack Teagarden zusammen, spielte im Jazzclub "Nick's" in New York, wirkte bei Konzerten bei Eddie Conden mit und arbeitete auch mit George Brunies, Art Hodes and Miff Mole. Außerdem nahm Bose Schallplatten mit Bobby Hackett, Johnny Mercer, Hot Lips Page und Rod Cless (1944) auf. Ab 1950 arbeitete er in St. Petersburg in Florida, wo er 1958 Selbstmord beging.

Literatur[Bearbeiten]

  • John Jörgensen & Erik Wiedemann: Jazzlexikon. München, Mosaik verlag, ca. 1960
  • Carlo Bohländer, Karl Heinz Holler & Christian Pfarr: Reclams Jazzführer. Stuttgart, Reclam, 1991