Sterna

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Dieser Artikel behandelt die Gattung der Seeschwalben. Sterna ist auch die Mehrzahl von Sternum bzw. Sternum (Gliederfüßer). Zur deutschen Schauspielerin und Tänzerin siehe Katta Sterna.
Sterna
Flussseeschwalben (Sterna hirundo)

Flussseeschwalben (Sterna hirundo)

Systematik
Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
ohne Rang: Amnioten (Amniota)
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)
Familie: Seeschwalben (Sternidae)
Gattung: Sterna
Wissenschaftlicher Name
Sterna
Linnaeus 1758

Sterna ist eine Gattung der Vögel aus der Familie der Seeschwalben (Sternidae). Sie umfasste nach herkömmlicher Systematik einen Großteil der Seeschwalbenarten. Nach einer systematischen Neuordnung und der Ausgliederung zahlreicher Vertreter in die Gattungen Thalasseus, Hydroprogne, Onychoprion, Gelochelidon und Sternula enthält sie derzeit nurmehr noch 13 Arten[1] mittelgroßer, recht schlank gebauter Seeschwalben. Davon kommen die Fluss-Seeschwalbe und die Küstenseeschwalbe als Brutvögel in Mitteleuropa, die Rosenseeschwalbe auf den Britischen Inseln vor.

Merkmale[Bearbeiten]

Die Arten der Gattung unterscheiden sich stark in der Körpergröße. Ihr Körperbau ähnelt den Möwen, ist jedoch deutlich zierlicher, schlanker und länglicher. Die Geschlechter sind nahezu gleich groß. Die Flügel sind lang und spitz zulaufend, sie sind charakteristisch schmal, deutlich schmaler als die Flügel der Möwen. Der Flügelschlag ist auffallend schnell und tief. Segelflug kommt nicht vor, jedoch selten Gleitflug. Der Schwanz hat 12 Steuerfedern und ist oft tief gegabelt, teilweise sind die äußersten Federn zu Spießen verlängert. Der Nacken ist kurz.

Arten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bauer, H.-G.; Bezzel, E. & Fiedler, W.: Das Kompendium der Vögel Mitteleuropas - Alles über Biologie, Gefährdung und Schutz. Band 1: Nonpasseriformes - Nichtsperlingsvögel. 2. vollst. überarb. Aufl., AULA-Verlag Wiebelsheim, 2005. ISBN 3-89104-647-2
  • Cramp, Stanley and Simmons, K. E. L. (editors): Handbook or the Birds of Europe, the Middle East and North Africa: the Birds of the Western Palearctic. Vol. 4: Terns to Woodpeckers. Oxford University Press, 1985 ISBN 0-19-857507-6

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IOC World BirdList, abgerufen am 30. Oktober 2013