Stielporlingsverwandte

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Stielporlingsverwandte
Schwefelporling (Laetiporus sulphureus)

Schwefelporling (Laetiporus sulphureus)

Systematik
Abteilung: Ständerpilze (Basidiomycota)
Unterabteilung: Agaricomycotina
Klasse: Agaricomycetes
Unterklasse: unsichere Stellung (incertae sedis)
Ordnung: Stielporlingsartige (Polyporales)
Familie: Stielporlingsverwandte
Wissenschaftlicher Name
Polyporaceae
(Fr.) ex Corda

Die Familie Stielporlingsverwandte (Polyporaceae) gehört zu den Ständerpilzen.

Das Fleisch der Fruchtkörper ist weich bis zäh. Die allermeisten Vertreter dieser Familie haben Poren an der Hutunterseite, es gibt aber auch Gattungen mit Lamellen (Knäuelinge, Sägeblättlinge) oder Pilze mit lammellenählichen Strukturen (Blätterwirrlinge). Das Sporenpulver der Stielporlingsverwandten hat eine weiße Farbe, Zystiden kommen nicht vor. Einige Arten sind gestielt, bei anderen Arten fehlt der Stiel oder sitzt seitlich an. Viele Arten wachsen konsolenförmig.

Die meisten Arten sind Saprobionten auf Totholz, einige Arten können auch lebende Bäume und andere Gehölze parasitieren.

Wegen der Textur ihres Fleischs kommen die meisten Porlinge nicht als Speisepilze in Frage. Ausnahme sind der Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) und der Schuppige Porling (Polyporus squamosus), die in jungem Zustand genießbar sind. Die Traditionelle Chinesische Medizin nutzt einige Arten als Heilpilze, wie die Schmetterlings-Tramete (Trametes versicolor), der Eichhase (Polyporus umbellatus) oder der Zunderschwamm (Fomes fomentarius), da sie eine Art Antibiotikum enthalten. Auch der Mann vom Hauslabjoch führte solche Pilze als Heilmittel mit sich.

Systematik[Bearbeiten]

Nachfolgend eine Auswahl von Gattungen, die zur Familie der Stielporlingsverwandten gehören.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Polyporaceae – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien