Telefotografie

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Dieser Artikel erläutert eine Technik zur Reproduktion von Bildern durch den elektrischen Strom in der Ferne, für das Fotografieren mit Teleobjektiven siehe Teleobjektiv.

Erste Experimente zur Telefotografie gehen auf Frederick Collier Bakewell 1847 zurück; weitere Versuche unternahm Bidwell 1881.

Funktionsweise[Bearbeiten]

In den Schließungskreis zweier galvanischer Batterien, die einander entgegenwirken, ist an der einen Station eine lichtempfindliche Selenzelle, an der anderen Station eine mit befeuchtetem Iodkaliumpapier bedeckte Messingplatte eingeschaltet, aus welcher ein Messingstift schleift. Der Widerstand im Schließungskreis wird durch Rheostate so reguliert, dass kein Strom durchfließt, wenn die Selenzelle nicht beleuchtet ist.

Durch Uhrwerke wird die Messingplatte mit dem Iodkaliumpapier an dem Stift und ganz entsprechend eine durchsichtige Glasplatte mit dunkeln Zeichnungen an der Selenzelle vorbei bewegt. Geht eine helle Stelle der Glasplatte an der Selenzelle vorbei, so wird unter der Einwirkung des Lichts ihr Widerstand kleiner, ein der Lichtwirkung entsprechender Strom geht von der Messingspitze, welche als positive Elektrode dient, durch das Iodkaliumpapier und bringt durch Abscheidung von Iod eine dunkle Färbung hervor; man erhält also eine negative Kopie der Zeichnung, welche die hellen Stellen des Originals dunkel zeigt.

Siehe auch[Bearbeiten]